Afrikanische Schweinepest aus Deutschland fernhalten!

Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig informiert in einer Pressemitteilung über die aktuelle Situation der Afrikanischen Schweinepest (ASP): „Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine betrifft und für diese zumeist tödlich ist. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar. Allerdings spielt der Mensch bei der Verbreitung der Seuche eine wichtige Rolle, zum Beispiel durch unsachgemäße Entsorgung von ASP-virushaltigen Lebensmitteln.“ 

Knoerig berichtet über Maßnahmen der Bundesregierung, um einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest entgegenzuwirken: „So gibt es seit den ersten ASP-Fällen in Osteuropa eine mehrsprachige Informationskampagne, die sich insbesondere an LKW-Fahrer, Erntehelfer, Jäger und Fahrer von Tiertransporten richtet. Die Schweinepest-Verordnung wurde geändert, sodass gezielt die Reinigung und Desinfektion von Tiertransportfahrzeugen verbessert werden. Die internationale Zusammenarbeit wurde intensiviert und die Bundesjagdzeitenverordnung angepasst, damit Wildschweine – unter Beachtung des wichtigen Elterntierschutzes – jetzt ganzjährig gejagt werden können.“ 

Auf Risikoquellen wie Speisereste und Hygiene bei Jagdreisen muss geachtet werden und bei den Transitabkommen zwischen Deutschland, Polen, Tschechien, Rumänien und Baltikum müssen Kontrollen besser koordiniert werden. 

In Deutschland ist die Afrikanische Schweinepest bisher noch nie aufgetreten. Eine Einschleppung der ASP nach Deutschland würde neben den Auswirkungen für die Tiere auch schwere wirtschaftliche Folgen mit sich bringen. Wirtschaftspolitiker Knoerig warnt: „Ein Großteil der deutschen Schweinefleischerzeugnisse wird in Länder außerhalb der Europäischen Union verkauft. Ein Ausbruch des Virus hätte Handelshemmnisse mit Drittstaaten zur Folge. Das müssen wir unterbinden, um die Exporte stabil zu halten.“