Ehemalige Zwangsarbeiter können Anerkennungsbetrag bis Jahresende beantragen

In wenigen Wochen endet die Frist zur Beantragung einer Anerkennungsleistung für ehemalige Zwangsarbeiter. Wie CDU-Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig in einer Pressemitteilung erklärt, können zivile deutsche Staatsangehörige oder Volkszugehörige den symbolischen Betrag von 2.500 Euro bis zum 31. Dezember 2017 beantragen. Antragsberechtigt sind Bürger, die kriegs- oder kriegsfolgenbedingt von ausländischen Mächten zwischen dem 1. September 1939 und dem 1. April 1956 zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden. „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat auf Anregung der Union in 2015 die Zahlung dieses einmaligen Anerkennungsbetrages beschlossen“, erklärt Knoerig. „Es ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für diese große Opfergruppe und ihre erlittenen Schicksale.“ Anträge können auch von Erben ehemaliger Zwangsarbeiter gestellt werden, sollten diese nach dem Bundestagsbeschluss vom 27. November 2015 verstorben sein. Weitere Informationen und das Antragsformular stehen auf www.bva.bund.de/zwangsarbeiter. Das zuständige Bundesverwaltungsamt hat auch eine Service-Telefonnummer eingerichtet: Unter 0228 /99 358 98 00 werden alle Fragen zur Antragstellung beantwortet.