Generalinspekteur der Bundeswehr besucht Fliegerhorst mit Knoerig: ein Standort mit Zukunft

Wie angekündigt, hat Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig (2.v.r.) heute mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker (2.v.l.), den Fliegerhorst Diepholz besucht. Knoerig hatte den gemeinsamen Truppenbesuch Ende Januar bei einem Gespräch mit Wieker in seinem Berliner Bundestagsbüro initiiert. Wie der Abgeordnete in einer Presseerklärung mitteilt, wurde im Rahmen des dreistündigen Termins die gesamte Liegenschaft besichtigt. Als Standortältester informierte Oberst Olaf Stöcker, Kommandeur des Waffensystemunterstützungszentrums 2 (links), mit Stellvertreter Oberst Stephan Kramer, der in Kürze seine Nachfolge antreten wird.

General Wieker hielt bei dem Termin fest, dass der Fliegerhorst Diepholz ein Bundeswehrstandort mit Zukunftsperspektiven sei. Bis zum Jahr 2023 würden alle Einheiten dort bleiben und das Materiallager sowie das Sanitätsversorgungszentrum auch darüber hinaus. Insbesondere das Materialdepot wird weiter verstärkt ausgebaut, weil die Bundeswehr inzwischen der Logistik einen wichtigen Schwerpunkt in Norddeutschland einräumt. Da die Bundeswehr den Hubschrauber CH-53 noch weitere zehn Jahre einsetzen will und Diepholz großen Anteil an der Instandsetzung hat, ist auch dieser Bereich zukunftsfähig. Es wird daher in diverse Infrastrukturmaßnahmen am Standort investiert, u.a. in neue Lagerhallen und Unterkünfte.

Knoerigs Fazit: „Nicht nur mittel-, sondern langfristig bieten sich vielversprechende Perspektiven für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Diepholz.“ Der Generalinspekteur überreichte dem Bundestagsabgeordneten zur Erinnerung an den gemeinsamen Truppenbesuch eine besondere Auszeichnung. An dem Termin nahmen auch Landtagsabgeordneter Marcel Scharrelmann und CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Gerhard Albers teil. Auf dem Fliegerhorst sind insgesamt 750 Soldaten stationiert sowie 250 Zivilbeschäftigte tätig.