Knoerig wirbt im Bundestag für mehr Wohnraum und Mitsprache für Wohnungslose wie in Freistatt

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig hat sich in einer Rede im Deutschen Bundestag für mehr Wirkung vor Ort im Kampf gegen Wohnungslosigkeit ausgesprochen. Anlass war eine Debatte über die Überwindung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit, in der es auch um den Krankenversicherungsschutz ging.

„Eine eigene Wohnung bedeutet mehr als eine Herberge. Sie bedeutet Sicherheit, Privatsphäre – und Würde“, so Knoerig. Er verwies auf die Arbeit der Bundesregierung: Der Nationale Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit werde jährlich mit einem eigenen Arbeitsprogramm umgesetzt, allein dieses Jahr mit 50 Maßnahmen. Zudem sei die neue Wissensplattform gestartet, auf der Kommunen Praxiswissen an einem Ort finden.

Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus: „Im Bauhaushalt 2027 stellen wir fünf Milliarden Euro bereit. Mit diesem Geld können die Länder gezielt Wohnungen für Wohnungslose schaffen.“ Die Koalition wolle außerdem erreichen, dass eine Kündigung wegen Mietschulden einmalig abgewendet werden kann.

Am Beispiel der Selbstvertretung wohnungsloser Menschen in Freistatt in seinem Wahlkreis Diepholz/Nienburg I machte Knoerig deutlich, wie wichtig es ist, Betroffene einzubeziehen. „Hier sprechen Menschen, die selbst wohnungslos waren: mit großer Klarheit und Würde. Ihre wichtigste Botschaft: Wir wollen nicht über uns reden lassen, sondern mitreden“, so der CDU-Politiker. „Wohnungslosigkeit lösen wir mit vielen Händen – von Bund, Ländern, Kommunen, Trägern und den Betroffenen selbst.“

Video der Rede: https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7667258