100 Mio. Euro für Landkreise Diepholz und Nienburg

KfW-Kredite als Coronahilfe für 272 heimische Unternehmen

Über 100 Millionen Euro sind im Rahmen der KfW-Coronahilfe bereits in die Landkreise Diepholz und Nienburg geflossen. Über 270 heimische Unternehmen haben erfolgreich einen Antrag auf die günstigen Kredite gestellt. Vor allem der Mittelstand kann von dieser Unterstützung in der Pandemie profitieren.

So gab es über 200 Zusagen für die „KfW-Unternehmerkredite für KMU“ (kleine und mittlere Unternehmen), im Gesamtumfang von fast 70 Millionen Euro. Rund 70-mal wurden die „KfW-Schnellkredite“ beantragt, im Gesamtvolumen von ca. 21 Millionen Euro. „Hier haben wir aufgrund der Rückmeldungen heimischer Mittelständler nachgebessert und durch eine hundertprozentige Garantie des Bundes ein zügiges Antragsverfahren über die Hausbanken erzielt“, erklärt der Abgeordnete, Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Bundestages. „Die Schnellkredite stehen neuerdings auch Kleinstunternehmen mit weniger als elf Mitarbeitern sowie Soloselbstständigen offen. Und ab sofort ist zudem die vorzeitige anteilige Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich, was die Kombination mit anderen Hilfsprogrammen erleichtert.“

Darüber hinaus wurden in den beiden Landkreisen auch einige ERP-Gründerkredite für mittelständische Unternehmen bewilligt. Auf die Landkreise verteilt, gingen 60,6 Millionen Euro an fast 200 Unternehmen in Diepholz und 42 Millionen Euro an 75 Unternehmen in Nienburg.

Bundesweit sind seit Beginn des KfW-Sonderprogramms am 23. März schon über 95.000 Anträge auf Coronahilfe eingegangen, die fast alle abschließend bearbeitet sind. Rund 46 Milliarden Euro wurden als Kreditzusagen bewilligt, wovon der überwiegende Teil kleinen und mittleren Unternehmen als Liquiditätshilfe zur Krisenüberbrückung zugutekommt.

„Die Zahlen machen deutlich, dass dieses Förderangebot seitens der Unternehmen gut angenommen wird“, so Knoerig. „Mit großzügigen Konditionen bei den Krediten unterstützen wir gerade den Mittelstand dabei, gut durch die aktuelle Krise zu kommen. Das KfW-Sonderprogramm soll deshalb bis 30. Juni 2021 verlängert werden, um Planungssicherheit für die Wirtschaft zu schaffen.“ Weitere Informationen: www.kfw.de/corona.

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