104,8 Millionen Euro für Landkreis Nienburg in 2021

Insgesamt 104,8 Mio. Euro sind in 2021 an Krediten und Zuschüssen von der KfW-Bank an den Mittelstand, Privatkunden und Kommunen im Landkreis Nienburg geflossen. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung erklärt, wurden damit 2.334 Vorhaben gefördert, vor allem im Bereich des privaten Wohnens und Bauens (2.222 Zusagen im Volumen von 66,7 Mio. Euro). Hier wurden allein für den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur 1.370 Zuschüsse bewilligt; für Kauf und Installation einer Wallbox gab es eine Pauschale von 900 Euro.

„Ein großer Erfolg war auch das Baukindergeld“, erklärt Knoerig, stv. Mitglied im Bauausschuss des Bundestages. „165 junge Familien im Landkreis wurden mit 3,8 Mio. Euro bei ihrem Traum vom Eigenheim unterstützt. Damit wurden in der letzten Wahlperiode insgesamt 734 Familien mit 16,1 Mio. Euro gefördert.“ Beliebt waren auch weiterhin die Zuschüsse für altersgerechtes Umbauen, mit den Schwerpunkten Barrierereduzierung und Einbruchschutz. Hier gab es 116 Zusagen im Gesamtumfang von über 200.000 Euro für Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter. „Diese stark nachgefragten Fördermittel haben wir mehrfach aufgestockt in Berlin“, so Knoerig.

Im KfW-Wohneigentumsprogramm wurden 76 Anträge im Gesamtvolumen von 6,8 Mio. Euro gestellt. Dazu kamen fast 500 Anträge im Umfang von 54,5 Mio. Euro für energieeffizientes Bauen und Sanieren. „Darunter fallen auch die von der Ampel-Regierung nun vorzeitig gestoppten Förderprogramme“, erklärt der MdB. Im letzten Jahr wurden kreisweit 99 Zuschüsse im Volumen von 5,6 Mio. Euro an private Bauherren ausgezahlt. Dazu kamen 68 Sanierungszuschüsse im Gesamtwert von 500.000 Euro sowie über 65 Bau- und Sanierungskredite für das sog. Effizienzhaus. „Hier ist dringend eine Anschlussförderung gefragt, damit Familien beim Hausbau, aber auch Wohnungsbauprojekte in unserer Region nicht ausgebremst werden“, so Knoerig.

Im Bereich des heimischen Mittelstandes wurden in 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Corona-Hilfen benötigt − mit rund 75 Krediten im Umfang von 16,3 Mio. Euro (2020: rund 110 Kredite im Umfang von 43,4 Mio.). Besonders erfreulich: 13 Existenzgründer wurden mit ERP-Krediten in Gesamthöhe von 19,7 Mio. Euro gefördert. Auch mittelständische Unternehmen beantragten Fördermittel für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, insbesondere für gewerbliche E-Ladestellen (13 Zuschüsse). Insgesamt wurde der Mittelstand im Landkreis Nienburg im letzten Jahr mit 37,6 Mio. Euro bei 110 Vorhaben unterstützt. 

Im Bereich der „Bundesförderung für energetische Gebäude“ wurden Zuschüsse von 200.000 Euro für mittelständische Nichtwohngebäude positiv beschieden sowie weitere 400.000 Euro an Zuschüssen für kommunale Projekte ausgezahlt. Mit zusätzlichen 100.000 Euro wurden zudem energetische Sanierungen im Bereich der kommunalen und sozialen Infrastruktur bezuschusst.

„Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig diese Förderprogramme für die Bürger, Unternehmen und Kommunen im Landkreis Nienburg sind“, hält Knoerig fest. „Die hohen Zuschüsse und Kredite haben die Region in den vergangenen Jahren bei Wohnen, Klimaschutz, Unternehmensinvestitionen und kommunaler Infrastruktur gezielt vorangebracht. Im Gegensatz dazu kann ein abrupter Förderstopp, wie von der Ampel-Regierung kürzlich praktiziert, desaströse Folgen für unsere heimische Region haben.“

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