
200 Schüler bei Berufseinstieg unterstützt - 4 Schulen in Bassum, Sulingen und Weyhe gefördert
Seit 2015 werden vier Schulen im Wahlkreis von MdB Axel Knoerig bei der „Berufseinstiegsbegleitung“ gefördert. Hierbei unterstützen hochqualifizierte Pädagogen oder Fachkräfte leistungsschwache Schüler bei Schulabschluss, Berufswahl und Ausbildungseinstieg. „In den vergangenen vier Jahren wurden insgesamt 207 Teilnehmerplätze im Landkreis Diepholz vom Bund bewilligt“, erklärt Knoerig, stv. Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales. „Das Bundesprogramm wurde mit rund einer Milliarde Euro ausgestattet, um Schul- und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und die berufliche Orientierung zu stärken. Ganz wesentlich dabei ist die individuelle Betreuung, die junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf erhalten.“
In Knoerigs Wahlkreis wurden die Oberschule Bassum, die Lindenschule Sulingen, die KGS Kirchweyhe und die KGS Leeste in das Programm aufgenommen. Den vier Bildungseinrichtungen wurden jeweils zehn bis 15 Teilnehmerplätze pro Schuljahr bewilligt. „In Niedersachsen werden jährlich über 2.300 Jugendliche an über 200 Schulen gefördert“, so Knoerig, der sich gerade bei einem Besuch der Lindenschule über die Umsetzung des Programms informiert hat. „Bundesweit werden im gesamten Zeitraum bis Ende des Schuljahres 2018/19 rund 115.000 Schüler an ca. 3.000 Bildungseinrichtungen unterstützt.“
Aufgrund der gemeinsamen Verantwortung sollen Bund und Länder ab dem kommenden Schuljahr 2019/2020 das Programm je zur Hälfte kofinanzieren. Knoerig dazu: „In den vergangenen Jahren wurde die Förderung halb über ESF-Bundesmittel und halb über Haushaltsmittel der Bundesarbeitsagentur finanziert, um den Ländern Vorlaufzeit einzuräumen. Allein für Niedersachsen wurden rund 90 Millionen Euro bereitgestellt. Nun sind auch die Länder aufgerufen, sich an der Weiterführung des bewährten Programms zu beteiligen.“
Wie das Bundesarbeitsministerium auf Anfrage Knoerigs mitgeteilt hat, prüft Niedersachsen die Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung mit Blick auf den Bedarf. Dies wurde in einer Vereinbarung zwischen Bund, Land und der Bundesarbeitsagentur festgehalten (www.bildungsketten.de/de/398.php). Die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit führe dazu Gespräche mit dem Land. In Frage kämen ggf. noch freie ESF-Landesmittel.