250.000 Euro Städtebaumittel vom Bund für Netzwerk in Samtgemeinde Uchte

„Mit 250.000 Euro fördert der Bund das Netzwerk Warmsen, Diepenau, Raddestorf und Uchte im Städtebauprogramm ‚Lebendige Zentren‘ in 2025“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseerklärung mit. „Bereits zuvor wurden für das interkommunal abgestimmte integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEK) der vier Gemeinden fast 800.000 Euro Bundesmittel im Vorgängerprogramm ‚Kleinere Städte und Gemeinden‘ bereitgestellt.“ Das Land Niedersachsen gibt immer Mittel in derselben Höhe dazu.

„Auf Bundesebene stärken wir die Städtebauförderung nachhaltig“ erklärt der Abgeordnete, der als stellv. Vorsitzender des Bauausschusses im Bundestag fungiert. „Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, wollen wir die Mittel bis 2029 verdoppeln. Im kommenden Jahr werden die Städtebaumittel bereits von 790 Millionen auf eine Milliarde Euro erhöht. Dafür setze ich mich als zuständiger Berichterstatter für den Schwerpunkt Haushalt im Bauausschuss gerne ein.“

Neben dem Netzwerk in der Samtgemeinde Uchte werden fünf weitere Kommunen im Wahlkreis in diesem Jahr über die Städtebauförderung von Bund und Land unterstützt. Dazu gehören die Gemeinden Stuhr und Wagenfeld sowie die Städte Diepholz, Sulingen und Syke. Insgesamt fließen 1,85 Millionen Bundesmittel 2025 in die heimische Region. Das Land Niedersachsen, zuständig für die Verteilung der Mittel, hat kürzlich die aktuelle Liste der geförderten Kommunen veröffentlicht. Die Förderungen laufen meist über etliche Jahre, wobei sich Bund, Land und Kommune je zu einem Drittel an der Finanzierung beteiligen.

Im Landkreis Nienburg laufen in diesem Jahr noch fünf weitere Förderungen im Gesamtumfang von 2,15 Millionen Euro Bundesmitteln. So werden im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ auch die Netzwerke Liebenau (400.000 Euro) und Mittelweser (350.000 Euro) sowie der Ortskern von Rehburg (200.000 Euro) gefördert. Außerdem wird die Sanierung der Nienburger Innenstadt im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (400.000 Euro) und der Nienburger Stadtteil Nordertor im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (800.000 Euro) bezuschusst.

„Die Städtebauförderung trägt seit Jahrzehnten viel dazu bei, dass unsere heimischen Kommunen lebens- und liebenswert bleiben“, so Knoerig. „Gezielt werden insbesondere Kleinstädte und ländliche Gemeinden in ihrer Attraktivität und Zukunftsfähigkeit durch Sanierungen und die Belebung von Ortszentren gestärkt. Bei der städtebaulichen Entwicklung spielt heute auch der Klimaschutz eine wichtige Rolle. Darüber hinaus sichern Investitionen in Baumaßnahmen dem regionalen Handwerk und Baugewerbe neue Aufträge.“

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