291 Millionen Euro für Landkreis Diepholz in 2021

Insgesamt 291 Mio. Euro sind in 2021 an Krediten und Zuschüssen von der KfW-Bank an den Mittelstand, Privatkunden und Kommunen im Landkreis Diepholz geflossen. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung erklärt, wurden damit 5.203 Vorhaben gefördert, vor allem im Bereich des privaten Wohnens und Bauens (4.878 Zusagen im Volumen von 161,3 Mio. Euro). Hier wurden allein für den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur fast 3.000 Zuschüsse bewilligt; für Kauf und Installation einer Wallbox gab es eine Pauschale von 900 Euro.

„Ein großer Erfolg war auch das Baukindergeld“, erklärt Knoerig, stv. Mitglied im Bauausschuss des Bundestages. „333 junge Familien im Landkreis wurden mit 7,2 Mio. Euro bei ihrem Traum vom Eigenheim unterstützt. Damit wurden in der letzten Wahlperiode rund 1.500 Familien mit über 32 Mio. Euro gefördert.“ Beliebt waren auch weiterhin die Zuschüsse für altersgerechtes Umbauen, mit den Schwerpunkten Barrierereduzierung und Einbruchschutz. Hier gab es 325 Zusagen im Gesamtumfang von 400.000 Euro für Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter. „Diese stark nachgefragten Fördermittel haben wir mehrfach aufgestockt in Berlin“, so Knoerig.

Im KfW-Wohneigentumsprogramm wurden 223 Anträge im Gesamtvolumen von 20,4 Mio. Euro gestellt. Dazu kamen über 1.000 Anträge im Umfang von 129,9 Mio. Euro für energieeffizientes Bauen und Sanieren. „Darunter fallen auch die von der Ampel-Regierung nun vorzeitig gestoppten Förderprogramme“, erklärt der MdB. Im letzten Jahr wurden kreisweit über 300 Zuschüsse im Volumen von 25,3 Mio. Euro an private Bauherren ausgezahlt. Dazu kamen 179 Sanierungszuschüsse im Gesamtwert von 1,5 Mio. Euro sowie über 200 Bau- und Sanierungskredite für das sog. Effizienzhaus. „Hier ist dringend eine Anschlussförderung gefragt, damit Familien beim Hausbau, aber auch Wohnungsbauprojekte in unserer Region nicht ausgebremst werden“, so Knoerig.

Im Bereich des heimischen Mittelstandes wurden in 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Corona-Hilfen benötigt − mit rund 130 Krediten im Umfang von 20,6 Mio. Euro (2020: rund 250 Kredite im Umfang von 66,2 Mio.). Neue Schwerpunkte lagen auf dem ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit und dem ERP-Gründerkredit (80 Anträge!). Auch die mittelständischen Unternehmen beantragten Fördermittel für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, insbesondere für gewerbliche E-Ladestellen (46 Zuschüsse). Insgesamt wurde der Mittelstand im Landkreis Diepholz im letzten Jahr mit 71,8 Mio. Euro bei 319 Vorhaben unterstützt. 

Im Bereich der „Bundesförderung für energetische Gebäude“ wurden 16 Zuschüsse in Gesamthöhe von sieben Mio. Euro für mittelständische Nichtwohngebäude positiv beschieden sowie weitere 900.000 Euro an Zuschüssen für kommunale Projekte ausgezahlt. Insgesamt wurde die kommunale und soziale Infrastruktur mit 57,9 Mio. Euro, vor allem für Investitionskredite von Kommunen, von der KfW-Bank unterstützt.

„Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig diese Förderprogramme für die Bürger, Unternehmen und Kommunen in unserem Landkreis sind“, hält Knoerig fest. „Die hohen Zuschüsse und Kredite haben die Region in den vergangenen Jahren bei Wohnen, Klimaschutz, Unternehmensinvestitionen und kommunaler Infrastruktur gezielt vorangebracht. Im Gegensatz dazu kann ein abrupter Förderstopp, wie von der Ampel-Regierung kürzlich praktiziert, desaströse Folgen für unsere Region haben.“

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