3,2 Mio. Euro für Städtebauprojekte

Mit hohen Zuschüssen fördert der Bund alljährlich heimische Städtebauprojekte. Im laufenden Jahr fließen rund 3,2 Mio. Euro in sieben Wahlkreis-Projekte, teilt der zuständige Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig mit. So werden die Städte Hoya und Diepholz sowie die Gemeinde Weyhe im Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ unterstützt. Für die Stärkung der Diepholzer Innenstadt gibt der Bund rund 4,2 Mio. für den voraussichtlichen Förderzeitraum 2018-2027 (2019: 266.500 Euro). Die Modernisierung des Ortskerns Weyhe-Leeste wird im vorauss. Zeitraum 2015-2022 mit rund 3,4 Mio. Euro an Bundesmitteln gefördert (2019: 400.000 Euro). Und die Sanierung/Modernisierung des Hoyaer Stadtkerns wird vorauss. 2015-2022 mit ca. 3,7 Mio. Euro (2019: 533.500 Euro) bezuschusst.

Im Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ erhalten der Flecken Barnstorf (seit 2013 insgesamt 1,2 Mio. Euro) und die Stadt Hoya (seit 2011 fast 1,5 Mio. Euro) Unterstützung: Gefördert werden u.a. die Errichtung eines Familien- und Bildungszentrums in Eydelstedt sowie die Instandsetzung des historischen Leman-Areals und die Baumaßnahme Alte Senfmühle in Hoya. Außerdem erhält Diepholz über das Programm „Soziale Stadt“ für den Bereich Willenberg/Lüderstraße jährlich 150.000 Euro als Bundeszuschuss (vorauss. bis 2023). Seit dem Start 2008 beträgt die Gesamtsumme 1,65 Mio. Euro. Bei all diesen Programmen übernehmen Land und Kommune je gleich hohe Anteile.

Das Schloss in Hoya gehört zu den geförderten Projekten im heimischen Städtebau.

Beim „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ übernimmt der Bund sogar 75 Prozent der Finanzierung und stellt dafür den Ländern 2017-2020 jährlich 200 Mio. Euro extra bereit. Gefördert wird der Aus- und Neubau sozialer Infrastruktur wie Schulen, Büchereien, Kindergärten, Bürgerhäuser, Sportanlagen und Schwimmbäder sowie insbesondere der vom Bundesfamilienministerium geförderten „Sprach-Kitas“. Zwei heimische Projekte wurden in 2018 ausgewählt: der Anbau eines Multifunktionsgebäudes an die Grundschule Mühlenkamp in Diepholz (458.000 Euro Bundesmittel) sowie der Bau eines Kultur- und Bildungszentrums in Weyhe-Leeste (ca. 3,8 Mio. Euro). Der aktuelle Förderaufruf läuft bis 2. Januar 2020. Näheres steht auf: 

www.umwelt.niedersachsen.de/themen/bauen_wohnen/staedtebaufoerderung/investitionspakt_soziale_integration_im_quartier/investitionspakt-soziale-integration-im-quartier-150848.html 

„Der Bund wird die Städtebauförderung auf hohem Niveau fortsetzen“, erklärt Knoerig. „Auch im Bundeshaushalt 2020 ist wieder rund eine Milliarde Euro eingeplant. Aktuell richten Bund und Länder die Programme neu aus.“

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