43,7 Mio. Euro KfW-Fördermittel für Mittelstand und private Bauprojekte im Kreis Nienburg

43,7 Millionen Euro an KfW-Fördermitteln sind im ersten Quartal 2026 in den Landkreis Nienburg geflossen. Unterstützt wurden damit heimische Mittelständler sowie private Bauleute. Das teilt der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseinformation mit.

Dabei wurden 32,1 Millionen Euro an zinsgünstigen Förderkrediten für kleine und mittlere Unternehmen bewilligt, insbesondere im Programm „Erneuerbare Energien Standard“, aber auch für weitere Betriebsinvestitionen. „Ich freue mich, dass unser Mittelstand diese Förderangebote – unter anderem auch für Gründungen, Digitalisierung und Innovationen – aktiv nutzt“, so Knoerig.

Im Bereich der privaten Bau- und Sanierungsvorhaben wurden insgesamt 11,6 Millionen Euro ausgeschüttet. Dabei gab es 18 positive Bescheide für Förderungen im langjährig bewährten KfW-Wohneigentumsprogramm. Mehrere Effizienzhaus- und Einzelmaßnahmenkredite wurden im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zugesagt. Dazu hält der Abgeordnete in der Pressemeldung fest: „Die auskömmliche Finanzierung dieses Sanierungsprogramms wird vom Bund bis mindestens 2029 sichergestellt.“

Für das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN) wurden um die 20 Anträge von Januar bis März 2026 im Kreis Nienburg gestellt. „Hier haben wir die Konditionen auf verschiedene Weise verbessert“, erklärt Knoerig, stv. Vorsitzender des Bauausschusses im Bundestag. „Zum einen wurden zwischenzeitlich die Zinsen für das EH40-Haus gesenkt. Zum anderen haben wir die Förderung des EH55-Standards befristet wieder eingeführt. Das war mir ein wichtiges Anliegen.“

Viele Bürgerinnen und Bürger im Landkreis haben auch den Heizungszuschuss genutzt, der insgesamt aber nur einen geringen Anteil am Gesamtfördervolumen ausmacht und derzeit reformiert wird.

Abschließend weist Knoerig darauf hin: „Seit Anfang April sind auch wieder Zuschüsse zum Barrierefreien Umbauen möglich. Sowohl Eigentümer als auch Mieter können Zuschüsse von bis zu 6.250 Euro zur Barrierereduzierung in Häusern oder Wohnungen beantragen. Diese Fördermöglichkeit wurde in der Vergangenheit in unserer heimischen Region immer gut angenommen. Deshalb habe ich mich in Berlin für die Wiederaufnahme dieser Förderung eingesetzt.“

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