
59,3 Millionen Euro für Mittelstand und private Bauvorhaben im Landkreis Nienburg im ersten Halbjahr
Im ersten Halbjahr 2026 sind bereits 59,3 Millionen Euro Fördermittel der KfW-Bank in den Landkreis Nienburg geflossen. Das teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseerklärung mit.
Über die Hälfte der bewilligten Zuschüsse und Kredite (35,8 Millionen Euro) kamen dabei dem heimischen Mittelstand zugute, der insgesamt 33 erfolgreiche Anträge gestellt hat. Insbesondere wurden einige wenige Vorhaben im Programm „Erneuerbare Energien Standard“, welches Photovoltaik-, Wind-, Wasserkraft-, Biogas- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zur Strom- bzw. Wärmeerzeugung sowie Batteriespeicher fördert, mit zinsgünstigen Krediten im Gesamtumfang von 29,6 Millionen Euro unterstützt. Neben der klassischen Investitionsförderung kleiner und mittler Betriebe wurden außerdem die Schwerpunkte Innovation und Digitalisierung sowie Gründungen gefördert.
Im Bereich privater Bau- und Sanierungsvorhaben wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt 23,1 Millionen Euro bereitgestellt. Die gewährten Mittel verteilen sich unter anderem auf das bewährte KfW-Wohneigentumsprogramm sowie die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) und das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN). „Hier hatten wir die Förderbedingungen zwischenzeitlich verbessert“, so der Abgeordnete.
Für das neuaufgelegte Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen“ erhielten 17 Anträge aus dem Landkreis Nienburg eine Förderzusage. Knoerig, stv. Vorsitzender des Bauausschusses im Deutschen Bundestag, erklärt dazu: „Aufgrund der hohen Nachfrage bundesweit sind die bereitgestellten 50 Millionen Euro für dieses Jahr bereits vergeben. Ich setze mich dafür ein, dass die – auch im Wahlkreis beliebten – Zuschüsse im kommenden Jahr wieder angeboten werden. Kredite für barrierefreies Umbauen gibt es aber weiterhin.“
Außerdem wurden im ersten Halbjahr 2026 über 430 Heizungszuschüsse im Gesamtumfang von ca. 6,2 Mio. für Unternehmen und Privatleute genehmigt. Knoerig dazu: „Seit 21. Juli gelten neue Regeln beim Heizungstausch: Hausbesitzer können wieder frei wählen, welche Heizung sie einbauen wollen, wenn die alte kaputt geht. Sie müssen keine bürokratischen, kleinteiligen Vorgaben mehr erfüllen.“