
92,5 Millionen Euro KfW-Mittel für Landkreis Nienburg
92,5 Mio. Euro KfW-Fördermittel sind im vergangenen Jahr in den Landkreis Nienburg geflossen. Damit sind die Mittel deutlich gestiegen im Vergleich zu 2024, als die Gesamtsumme noch 39,1 Mio. Euro betrug.
Profitieren von den Zuschüssen und zinsvergünstigten Krediten konnten heimische Mittelständler, private Haushalte und Kommunen. Insgesamt wurden 927 Anträge im letzten Jahr genehmigt und 1.257 Wohneinheiten gefördert. Das teilt CDU-Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig in einer Presseinfo mit.
Insbesondere die mittelständischen Unternehmen wurden verstärkt unterstützt: Während 2024 lediglich ein Gesamtvolumen 8,3 Mio. Euro genehmigt worden waren, gab es 2025 insgesamt 57,1 Mio. Euro an zugesagten Förderungen. Dabei wurden vor allem der „ERP-Förderkredit KMU“ und das KfW-Programm „Erneuerbare Energien Standard“ gut angenommen. „Es freut mich, dass unsere kleinen und mittleren Betriebe diese Förderangebote aktiv nutzen und wieder mehr in die heimische Wirtschaft investiert wird“, hält Knoerig fest.
Beim privaten Bauen und Sanieren sind die ausgezahlten Gesamtmittel von 27,1 auf 31,4 Mio. Euro leicht gestiegen. Dabei erweist sich das langjährig bewährte KfW-Wohneigentumsprogramm weiterhin als solide nachgefragtes Förderangebot, während zugleich die Zahl der bewilligten Kredite für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Wohngebäude) gestiegen ist. Viele Bürger haben auch den Heizungszuschuss genutzt, der insgesamt aber nur einen geringen Anteil am Gesamtfördervolumen ausmacht und aktuell reformiert werden soll.
„Bei mehreren Ampel-Förderprogrammen haben wir zwischenzeitlich nachgebessert, indem unter anderem die Zinsen deutlich reduziert und der bewährte EH55-Standard für baureife Projekte temporär wieder eingeführt wurde“, erklärt Knoerig, stv. Vorsitzender des Bauausschusses im Deutschen Bundestag.
Und weiter: „Grundsätzlich wollen wir die gesamte KfW-Förderpalette im Baubereich vereinfachen, indem in Zukunft alle Angebote übersichtlich auf die zwei Pfeiler Bauen und Sanieren verteilt werden. So wollen wir die Antragstellung für interessierte Bürger, Wirtschaft und Kommunen nutzerfreundlich erleichtern.“
Auch die öffentliche Infrastruktur wurde 2025 durch KfW-Förderungen gestärkt: Insgesamt vier Millionen Euro an Investitionskrediten wurden heimischen Kommunen gewährt.