Anfrage zu DB-Lärmsanierung: Erste Ergebnisse für Syke liegen vor

Zu den geplanten Lärmsanierungsmaßnahmen der Deutschen Bahn im Landkreis Diepholz hat Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig den aktuellen Sachstand erfragt. Wie er in einer Presseerklärung mitteilt, liegen laut Büro der DB-Konzernbevollmächtigten für Bremen und Niedersachsen die ersten Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens für die Ortsdurchfahrt Syke an der Strecke 2200 vor. Die Umsetzung konkreter Baumaßnahmen wird aber, wie bereits zuvor berichtet, voraussichtlich frühestens ab 2024 erfolgen.

„Für das Jahr 2024 wurden entsprechende Sperrpausen für Syke angemeldet und die weiteren Ortsdurchfahrten werden sukzessiv in den folgenden Jahren in Richtung Bremen abgearbeitet“, steht in der Antwort aus Hannover. Die Maßnahmen von Syke bis Oyten seien sehr umfangreich. Auch die Gemeinde Weyhe mit dem Bahnhof sei in diesem Sanierungsabschnitt enthalten. Die Teilstrecken Barnstorf-Dreeke-Bassum-Bramstedt sowie Stemshorn-Drebber würden danach aufeinander folgen.

„Zwischenzeitlich ist es durch die Einführung strengerer Höchstwerte zu Verzögerungen gekommen“, erklärt Knoerig. „Doch jetzt geht es weiter voran. Laut Deutscher Bahn gibt es bislang keine corona-bedingten Verzögerungen bei aktuellen Baumaßnahmen oder Einschränkungen für zukünftige Maßnahmen. Das Lärmsanierungsprogramm des Bundes ist eine freiwillige Initiative. Wir stellen dafür nach einer Erhöhung in 2016 jährlich 150 Mio. Euro bereit. Im letzten Jahr gab es sogar eine einmalige Anhebung auf 176 Mio. Euro.“

In Syke sind u.a. die Ortsteile Barrien, Gessel, Henstedt und Ramminghausen betroffen, in Weyhe die Ortsteile Dreye, Kirchweyhe und Lahausen. Neben diesen beiden Kommunen stehen auf der Liste der „in Bearbeitung befindlichen“ Lärmsanierungsbereiche auch die Samtgemeinde Barnstorf sowie die Städte Bassum mit den Ortsteilen Bramstedt, Eschenhausen, Osterbinde und Wiebusch sowie Twistringen mit den Ortsteilen Abbenhausen, Heiligenloh, Mörsen und Scharrendorf. Der später folgende Abschnitt Stemshorn-Drebber geht, neben Barnstorf, auch durch die Kommunen Diepholz und Lemförde.

Knoerig: „Auch wenn es leider noch etwas dauert, werden doch viele Bürger in der heimischen Region von diesen Maßnahmen profitieren können.“