
Arbeitnehmergruppe beschließt auf Klausurtagung ihre Kernforderungen
Die Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat nach ihrer Klausurtagung ihre Kernforderungen zum Regierungsprogramm der Union für die Bundestagswahl 2025 beschlossen.
Dabei standen für uns christlich-soziale Abgeordnete unter anderem die Sicherung von Industriearbeitsplätzen, die Stärkung von Arbeitsanreizen und die Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Außerdem verfolgen wir das Ziel, die Tarifbindung im Deutschland zu erhöhen.
Der Mindestlohn darf nicht weiter politisiert werden, vielmehr müssen wir gemeinsam mit den Tarifpartnern zu einer neuen Arbeitsgrundlage für die Mindestlohnkommission kommen.
Für mich ist außerdem klar, dass diejenigen, die ein Leben lang Vollzeit zum Mindestlohn gearbeitet haben, eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhalten müssen. Das ist eine Frage der Leistungsgerechtigkeit in der Alterssicherung.
Bei einer Regierungsbeteiligung wünschen wir uns einen neuen Fokus auf das Thema Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand. Die ungleiche Vermögensverteilung, insbesondere zwischen Ost und West muss angegangen werden. Außerdem muss die die Idee eines Startkapitals für Neugeborene diskutiert werden.
Wir blicken auf eine erfolgreiche Klausurtagung zurück. Unter anderem haben wir uns mit der IG-Metall-Vorsitzenden Christiane Benner und Dr. Dina Frommert, Leiterin des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung der Deutschen Rentenversicherung, ausgetauscht. Außerdem gaben der neue CDA-Bundesvorsitzende Dennis Radtke und Makrosoziologe Prof. Dr. Steffen Mau Impulse. Vielen Dank an unsere Gastreferenten und alle Kolleginnen und Kollegen, die zu der erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben!
Die Arbeitnehmergruppe ist die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Familien in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Wir setzen uns ein für sichere und auskömmliche Renten, für eine gute Arbeitsmarktpolitik, für Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt, für eine menschenwürdige Pflege, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für verlässliche und solidarische Sozialversicherungen.
Den Beschluss gibt es HIER zum Nachlesen.