Austausch zwischen IGBCE und Arbeitnehmergruppe läuft wieder an

Vor der Pandemie hatte der Termin einen festen Platz in meinem Kalender, nun haben die Arbeitnehmergruppe der Unions-Bundestagsfraktion und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) die Tradition des einmal jährlich stattfindenden Austausches wieder aufgenommen. 

Diesmal stand vor allem die Diskussion im Mittelpunkt, wie die Transformation in Deutschland gelingen kann. In der Chemie-Industrie ist aufgrund der schlechten Konjunkturlage jeder vierte Arbeitsplatz gefährdet, während die USA oder China mit Subventionen locken. 

Leider hat es die Ampel verpasst, eine Gesamt-Industriestrategie aufzulegen, die neben adäquaten Strompreisen schnellere Genehmigungsverfahren, Abschreibungen von Investitionen und den Bürokratieabbau vorsieht. Der Regierung fehlt ein roter Faden, sodass die großen energieintensiven Konzerne aus dem Land gedrängt werden.

Was wie jetzt brauchen, ist eine pragmatische und zielgerichtete Umsetzung der Transformation. Das würde Investitionen in die Modernisierung der Anlagen und damit die langfristige Sicherung der chemischen Industrie und der Arbeitsplätze in Deutschland garantieren. Darüber waren wir uns als Arbeitnehmergruppe wie auch die Gewerkschaft komplett einig.

Die Thematik wird uns noch länger umtreiben. Vermutlich auch im nächsten Jahr, wenn sich die Arbeitnehmergruppe und die IGCE wieder treffen werden. Der jüngste Austausch war auf jeden Fall sehr konstruktiv, vielen Dank dafür!

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