
Baupolitischer Austausch mit Schwarz-Gruppe und HDE
Heute hatte ich einen konstruktiven Austausch mit Silvia Warth und Maria Chizhova aus dem Unternehmensbereich Bauen & Stadtentwicklung der Schwarz-Gruppe, einem der größten Handelskonzerne Europas mit den Vertriebslinien Lidl und Kaufland. Mit dabei war außerdem Michael Reink, Bereichsleiter Standort- und Verkehrspolitik beim Handelsverband Deutschland (HDE).
Im Mittelpunkt des Gesprächs in meinem Berliner Büro stand die zunehmende Dauer von Planungs- und Baugenehmigungsverfahren. Während eine Standard-Lidl-Filiale vor gut 20 Jahren im Schnitt nach 1,6 Jahren genehmigt war, dauert es heute teilweise fünf Mal so lange. Diese Entwicklung bremst Investitionen – gerade in einer wirtschaftlich angespannten Zeit, in der Unternehmen auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen sind. Gleichzeitig wurde betont, wie wichtig die stationäre Versorgung vor Ort für die Menschen und die Standorte ist.
Die Impulse aus der Praxis sind klar: Verfahren müssen entschlackt, digitalisiert und effizienter gestaltet werden. Als unionsgeführte Bundesregierung werden wir diese Punkte berücksichtigen. Bauen in Deutschland muss schneller und smarter werden – damit Investitionen möglich bleiben, die lückenlose Versorgung durch den Einzelhandel gewährleistet und unser Standort wettbewerbsfähig bleibt.