Bauprojekte im THW-Ausbildungszentrum Hoya

Lehrsaalgebäude im Plan, weitere Vorhaben wieder am Start

Hinsichtlich der laufenden und geplanten Bauvorhaben im THW-Ausbildungszentrum Hoya hat sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig beim zuständigen Bundesinnenministerium nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Dazu wurde ihm mitgeteilt, dass die Erdarbeiten für das neue Lehrsaalgebäude größtenteils umgesetzt seien und Anfang 2026 fertiggestellt würden. Die Fertigstellung des Gebäudes sei, wie geplant, für September 2027 vorgesehen.

Im Rahmen von Kunst am Bau, einer staatlichen Förderung von Kunstwerken bei öffentlichen Bauprojekten, wurde von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ein Betrag von 22.422 Euro für das Lehrsaalgebäude ausgelobt. Laut Ministerium wurden zwecks Nachwuchsförderung gezielt Absolventen der Hochschule für Künste in Bremen angefragt, von denen drei ausgewählte Künstler ihre Entwürfe zur finalen Entscheidung vorgelegt haben. Vorgabe für die Gestaltung war u.a. eine angemessene Würdigung des Kunststandortes und ein Beitrag zur Steigerung der Aufenthaltsqualität vor Ort sowie ein inhaltlicher Bezug z.B. zu den Aufgaben des THW, zur Ausbildungsstätte oder zum Standort Hoya. Mehr: kunst-am-bau.bundesimmobilien.de/thw-ausbildungszentrum-hoya-neubau-lehrsaalgebaeude-audimax-fb9fb656e3f72fda

Nachdem die weiteren Bauvorhaben, wie die beiden neuen Verwaltungs- und Unterkunftsgebäude, zwischenzeitlich auf Eis gelegt werden mussten, sollen diese nun in den Planungen fortgesetzt werden. Die Abstimmungen zwischen BImA und THW seien bereits angelaufen, so das Bundesinnenministerium.

„Wir haben die Mittel für das Technische Hilfswerk im Bundeshaushalt 2026 massiv aufgestockt“, ergänzt Knoerig, der sich als Vorsitzender der Landeshelfervereinigung Niedersachsen viele Jahre für die THW-Ehrenamtlichen eingesetzt hat. „So stehen in diesem Jahr 642 Millionen Euro bereit, nachdem es im letzten Jahr auch schon 458 Millionen waren. Allein für die Neubauten in Hoya sind Mittel in zweistelliger Millionenhöhe kalkuliert. Das ist sinnvoll investiertes Geld für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.“

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