Bund fördert Bassumer Park - Fast 470.000 Euro für kulturhistorische Anlage an der Freudenburg

Erfreuliche Neuigkeiten für die Stadt Bassum: Die zukunftsorientierte Neugestaltung der kulturhistorischen Parkanlage der Freudenburg wird vom Bund mit fast 470.000 Euro gefördert. Im Rahmen eines Sonderprogramms für „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ gibt es einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent zu den veranschlagten Gesamtkosten von ca. 520.000 Euro.

Wie Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, hat der Haushaltsausschuss des Bundestages heute die Projektliste für das Jahr 2021 beschlossen und mit dem Basumer Vorhaben sowie einem weiteren aus Sulingen gleich zwei heimische Projekte für die Sonderförderung ausgewählt. Der Abgeordnete teilte die gute Nachricht direkt telefonisch aus seinem Bundestagsbüro dem Bassumer Bürgermeister Christian Porsch und dem CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Hans-Hagen Böhringer sowie dem Landtagsabgeordneten Volker Meyer mit.

Im Bassumer Park an der Freudenburg sind die bewilligten Bundesmittel vorgesehen für die „wasserwirtschaftliche Neuordnung der ehemaligen Burggräben im Hinblick auf veränderte Ansprüche aus Klimawandel, Naherholung und Naturschutz“. Außerdem soll das ca. drei Hektar große Gelände nach erheblichen Sturm- und Dürreschäden an alten Baumbeständen, insbesondere um das Boden- und Naturdenkmal Thiestätte, mit Blick auf Extremwetterlagen und langfristige klimatische Veränderungen zukunftsfähig gemacht werden. Im Einzelnen geplant sind u.a. Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung und Grundwasserneubildung, Neuanpflanzungen klimaresistenter Bäume sowie die Schaffung von Blüh- und Feuchtwiesen.

„Dieses Förderprogramm wurde in 2020 aufgelegt, um kommunale Projekte mit hoher Wirksamkeit für den Klimaschutz durch CO2-Minderung und eine klimagerechte Stadtentwicklung durch gezielte Modernisierung öffentlich zugänglicher Grünanlagen zu ermöglichen“, so Knoerig, der die Landräte und Bürgermeister im Wahlkreis auf die Ausschreibung hingewiesen hatte. „Parks und Gärten, die als Freizeit- und Erholungsorte eine wichtige gesellschaftliche Rolle spielen, stehen vor großen Herausforderungen durch Extremwetterereignisse wie Starkregen, Überflutung, Trockenheit und Hitze. Deshalb werden insbesondere großräumige und kulturhistorisch bedeutsame Parkanlagen in ländlichen Räumen gefördert. Wir haben in Berlin insgesamt bereits 300 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds für diese wichtigen Projekte zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort zur Verfügung gestellt.“

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