Bund fördert neue Radwege in der Samtgemeinde Uchte

Mit Mitteln in Millionenhöhe finanziert der Bund den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in der Samtgemeinde Uchte. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, wird aktuell ein neuer Radweg an der B 61 von Uchte zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen gebaut. Die 2,6 km lange Strecke soll nach Auskunft der zuständigen Straßenbehörde im September fertig sein. Von den geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 1,3 Mio. Euro übernimmt der Bund 1,2 Mio. und das Land die restlichen 100.000 Euro.

Des Weiteren ist ein neuer Radweg an der B 215 von Glissen (Gemeinde Raddestorf) nach Stolzenau geplant. Die Planfeststellungsbeschlüsse für die drei Streckenabschnitte mit einer Gesamtlänge von über zwölf Kilometern liegen vor, zurzeit werden die Bauausführungsunterlagen für den geplanten Baubeginn in 2025 erstellt. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei 3,9 Mio. Euro, wovon der Bund 3,7 Mio. Euro und das Land die restlichen 200.000 Euro trägt. „Diese beiden Projekte wurden bereits in der letzten Wahlperiode vom unionsgeführten Bundesverkehrsministerium bewilligt“, hält Knoerig fest.

Ferner ist ein Radwegeneubau an der K 20 zwischen Warmsen und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen in Planung, dessen Baubeginn bereits im Herbst erfolgen soll. Von den geschätzten Gesamtkosten im Umfang von 2,15 Mio. Euro werden 90 Prozent über die NBank gefördert, den Rest übernimmt der Landkreis Nienburg. „Diese Fördermittel stammen aus dem Sonderprogramm Stadt und Land, das die unionsgeführte Bundesregierung in 2021 aufgelegt hatte“, erklärt Knoerig. „Um Radfahren attraktiver und sicherer zu machen und die nachhaltige Mobilität zu stärken, haben wir hohe Bundeszuschüsse für neue Radwege, Fahrradstraßen, Abstellanlagen und vieles mehr zur Verfügung gestellt. Das erfolgreiche Programm wurde mit einer Milliarde Euro bis 2023 ausgestattet, die über die Länder an die Kommunen und Landkreise weiterzureichen ist. Die Ampel-Regierung hat zugesagt, das Förderprogramm fortzusetzen, allerdings können aktuell keine neuen Anträge gestellt werden und für den Zeitraum 2024 bis 2028 sind mit ca. 800 Mio. Euro deutlich weniger Mittel als zuvor vorgesehen.“

Bereits in den Vorjahren hat der Bund den Radwegebau in der Samtgemeinde Uchte gefördert: Die 7,9 km lange Strecke von Uchte nach Heerde (Samtgemeinde Kirchdorf) wurde im Oktober 2021 fertiggestellt. Gesamtkosten: 2,8 Mio. Euro, mit einem Bundesanteil von 2,58 Mio. Euro und einem Landesanteil von 220.000 Euro. In 2013 hat der Bund mit einer Million Euro als Alleininvestor den Radweg von Uchte nach Nendorf an der B 441 finanziert. „All diese Mittel tragen nachhaltig zur Modernisierung unserer Infrastruktur bei“, so der Abgeordnete abschließend.

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