Bund fördert Sulinger Platz am Froschbrunnen - Rund 125.000 Euro aus Sonderprogramm für Klimaschutz

Erfreuliche Neuigkeiten für die Stadt Sulingen: Die Umgestaltung des Platzes am Froschbrunnen wird vom Bund mit 123.800 Euro gefördert. Im Rahmen eines Sonderprogramms für „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ gibt es einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent zu den veranschlagten Gesamtkosten von ca. 138.000 Euro.

Wie Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, hat der Haushaltsausschuss des Bundestages heute die Projektliste für das Jahr 2021 beschlossen und mit dem Sulinger Vorhaben sowie einem weiteren aus Bassum gleich zwei heimische Projekte für die Sonderförderung ausgewählt. Der Abgeordnete teilte die gute Nachricht direkt telefonisch aus seinem Bundestagsbüro dem Sulinger Bürgermeister Dirk Rauschkolb und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Meyer mit.

In Sulingen sind die bewilligten Bundesmittel vorgesehen für die moderate Umgestaltung des zentralen Platzes mit mehr unbefestigter Fläche und zusätzlicher Vegetation. Dazu ist die Entsiegelung der Baumscheiben geplant und die Anpflanzung von Stauden sowie die Ergänzung der Heckenstruktur. Ferner soll das Pflaster erneuert, der Springbrunnen umgestaltet und neues Stadtmobiliar aufgestellt werden. Als Gesamtziel sind ein Beitrag zur CO2-Reduzierung und die Verbesserung von Grün- und Freiflächen anvisiert. Ausgewählt wurde das Projekt vor allem aufgrund der städtebaulich-gestalterischen Qualität und der sozialen Bedeutung für die Stadtbevölkerung sowie der schnellen Umsetzbarkeit.

„Dieses Förderprogramm wurde in 2020 aufgelegt, um kommunale Projekte mit hoher Wirksamkeit für den Klimaschutz durch CO2-Minderung und eine klimagerechte Stadtentwicklung durch gezielte Modernisierung öffentlich zugänglicher Grünanlagen zu ermöglichen“, so Knoerig, der die Landräte und Bürgermeister im Wahlkreis auf die Ausschreibung hingewiesen hatte. „Parks und Gärten, die als Freizeit- und Erholungsorte eine wichtige gesellschaftliche Rolle spielen, stehen vor großen Herausforderungen durch Extremwetterereignisse wie Starkregen, Überflutung, Trockenheit und Hitze. Deshalb werden insbesondere großräumige und kulturhistorisch bedeutsame Parkanlagen in ländlichen Räumen gefördert. Wir haben in Berlin insgesamt bereits 300 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds für diese wichtigen Projekte zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort zur Verfügung gestellt.“

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