Fast 7 Mio. Euro für innovative Firmen im Wahlkreis - 68 Forschungsprojekte des Mittelstandes vom Bund gefördert

Wie innovativ heimische Mittelstandsbetriebe sind, belegen aktuelle Zahlen, die Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig in einer Pressemitteilung nennt. Bereits 68 Forschungsvorhaben kleiner und mittlerer Betriebe wurden für das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) ausgewählt. Insgesamt wurden für die mehrjährigen Projekte im Wahlkreis Diepholz/Nienburg I rund 6,87 Millionen Euro bewilligt. „16 laufende Einzel- und Kooperationsprojekte werden derzeit über das Bundeswirtschaftsministerium gefördert“, so der Wirtschaftspolitiker. „Viele Unternehmen haben sich schon mehrfach erfolgreich beworben und seit Start des Programms in 2008 diverse Fördermittel jeweils in vier- bis sechsstelliger Höhe einwerben können.“

Mit einem auf 548 Millionen Euro erhöhten Jahresbudget ist das ZIM das größte Förderprogramm für die Mittelstandsforschung. „Es ist technologie-, branchen- und themenoffen und bietet somit Fördermöglichkeiten für eine breite Palette an Forschungs- und Entwicklungsprojekten“, so Knoerig, langjähriges Mitglied im Forschungsausschuss des Deutschen Bundestages. „Entscheidend ist dabei, dass die innovativen Vorhaben auch marktorientiert, also praxistauglich, sind. Mit dem Programm stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes und damit zugleich die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen.“

Zwecks passgenauer Förderung können am ZIM interessierte Mittelstandsbetriebe zwischen drei Optionen wählen: So werden Einzelprojekte in Forschung und Entwicklung gefördert, die im eigenen Betrieb mit eigenem Personal erfolgen. Solche Vorhaben werden mit bis zu 380.000 Euro vom Bund bezuschusst. Kooperationsprojekte werden gemeinsam von zwei oder mehr Unternehmen bzw. in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen durchgeführt. „Letzteres stärkt die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft und gerade kleinere Firmen können von einem erleichterten Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren“, erklärt der Abgeordnete. Des Weiteren wird der Aufbau von Kooperationsnetzwerken mit mindestens sechs mittelständischen Unternehmen gefördert. Solche Zusammenschlüsse sollen der Entwicklung einer übergreifenden technologischen Innovation dienen.

Weitere Auskünfte stehen auf www.zim-bmwi.de. Hier gibt es auch einen Unternehmens-Check zur Erstorientierung. Knoerig: „Mittelständler sollten die Beratungsangebote nutzen, um die diversen Fördermöglichkeiten auszuloten.“

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