Förderaufruf zu Sanierung von Sportstätten/Schwimmbädern verlängert – Mittel auf 200 Mio. erhöht

Der Förderaufruf für die „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wird verlängert. Wie der heimische Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, hat das zuständige Bundesinnenministerium soeben ein zusätzliches Zeitfenster für Bewerbungen geöffnet. Nachdem die Antragsfrist ursprünglich bereits am 31. August 2018 endete, können sich weitere interessierte Kommunen nun bis zum 19. Dezember 2018 bewerben.

„Bereits eingereichte Projektvorschläge vom August behalten ihre Gültigkeit, d.h. man muss sich nicht erneut bewerben“, betont Knoerig. „Die Verlängerung der Ausschreibung liegt darin begründet, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages gerade zusätzliche Mittel für dieses stark nachgefragte Programm beschlossen hat. So werden die Fördergelder um weitere 100 Millionen Euro auf insgesamt 200 Millionen Euro für die Jahre 2019 bis 2023 aufgestockt.“

Der Schwerpunkt des aktuellen Förderaufrufs liegt auf der Sanierung von Sportstätten und Sportanlagen wie z.B. öffentlich genutzten Sportplätzen einschließlich baulicher Nebenanlagen, Turnhallen, Schwimmhallen sowie Freibädern. „Hier wird seitens des Bundesministeriums bundesweit ein besonderer Instandsetzungsrückstand gesehen, der gezielt abgebaut werden soll“, so der Abgeordnete, auch stv. Vorsitzender des Kreissportbundes Diepholz.

Gefördert werden investive Projekte mit besonderer (über-)regionaler Bedeutung und sehr hoher Qualität in Hinblick auf ihre Wirkung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration in der Kommune und die Stadt(teil)entwicklungspolitik. Zugleich sollen die Vorhaben auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten sowie über ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen oder hohes Innovationspotenzial verfügen.

Weitere Informationen stehen auf:

www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ZIP/kommunale-einrichtungen/2018/foerderprojekte-2018/01-start.html?nn=410556