Förderaufrufe zum Klimaschutz: Kommunen, Betriebe, Vereine etc. können sich bewerben

Im Bereich des Klimaschutzes laufen aktuell zwei Förderaufrufe des Bundesumweltministeriums, auf welche der heimische MdB Axel Knoerig hinweist. So können Kommunen, gesellschaftliche Akteure, mittelständische Betriebe und Bildungseinrichtungen ihre Ideen zur Anpassung an den Klimawandel einreichen. „Spätestens nach der extremen Hitze und Trockenheit in den letzten Sommern sind die Auswirkungen deutlich“, so Knoerig. „Um gegen Hitzeperioden, aber auch Hochwasser und Starkregen gewappnet zu sein, fördert dieses Programm lokale Leuchtturmprojekte und regionale Kooperationen.“ Die maximale Förderhöhe im Programm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ liegt zwischen 100.000 und 300.000 Euro. Weitere Informationen stehen auf der Website des zuständigen Projektträgers unter folgendem Link: www.z-u-g.org/aufgaben/foerderung-von-massnahmen-zur-anpassung-an-die-folgen-des-klimawandels/

Daneben läuft ein neuer Förderaufruf des Bundesumweltministeriums für innovative Modellprojekte im kommunalen Klimaschutz. Wie kann man mit dem Einsatz neuester Technologien Energie sparen und den Einsatz von Treibhausgasen reduzieren? So lautet die zentrale Frage bei diesem Wettbewerb, an dem Kommunen, kommunale Unternehmen sowie Verbünde von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften und Hochschulen teilnehmen können. Gesucht werden vor allem Projekte aus den Bereichen Abfallentsorgung, Abwasserbehandlung, Energie- und Ressourceneffizienz, Stärkung des Umweltverbundes und grüne City-Logistik sowie die Umsetzung von Smart-City-Konzepten. Die jährliche Ausschreibung wird seit 2016 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durchgeführt und soll auch in 2020 erneut erfolgen. Bisher wurden bundesweit 35 innovative Einzel- und Verbundprojekte im Gesamtvolumen von rund 87 Mio. Euro gefördert. Näheres steht auf www.klimaschutz.de/modellprojekte.

Projektskizzen für beide Förderaufrufe sind bis 31. Oktober 2019 einzureichen.