
Förderverein plant Traglufthalle für Freibad Weyhe: Termin mit Umweltstiftung vermittelt
Um eine ganzjährige Nutzung des Freibades Weyhe zu ermöglichen, erwägt der Förderverein den Bau einer Traglufthalle. Zur Unterstützung dieser vorbereitenden Überlegungen vermittelte der heimische Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig (r.) jetzt einen Ortstermin mit Vertretern der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Nach Weyhe kamen Michael Dittrich, Abteilungsleiter für Finanzen und Verwaltung (links), sowie Dipl.-Ing. Franz-Peter Heidenreich, zuständig für Förderanträge zum Thema Wasser einschließlich Schwimmbadprojekte (3.v.l.). Sie informierten die anwesenden Mitglieder der AG Traglufthalle – Claus-Peter Wessel (M.), Thomas Ebbinghaus (2.v.l.) und Till Maßberg (2.v.r.) - sowie Freibad-Betriebsleiter Markus Kuske über verschiedene Fördermöglichkeiten. Dabei machten sie deutlich, dass Voraussetzung für jede Förderung grundsätzlich ein innovativer Projektvorschlag sei, keine üblichen Standardvorhaben. Der Förderverein hielt dazu fest, im Falle einer Umsetzung der Pläne auf ein Leuchtturmprojekt zu setzen. Im nächsten Schritt sollen nun die voraussichtlichen Energieverbrauchswerte sowie Kosten ermittelt werden. Das daraus erstellte Konzept wird der Förderverein dann zwecks Prüfung und weiterer Planung der Bundesumweltstiftung vorlegen. „Das Treffen war ein erster Aufschlag“, so Claus-Peter Wessel. „Wir wollen sehen, ob und zu welchen Kosten einschließlich Förderung die Traglufthalle realisierbar wäre.“ Abgeordneter Knoerig, auch stv. Vorsitzender des Kreissportbundes Diepholz, ergänzte: „Die Umweltstiftung kann aufgrund ihrer Erfahrungen mit bereits laufenden oder abgeschlossenen Projekten aufzeigen, wie man bei Bau und Nutzung einer Traglufthalle kosten- und energiesparend sowie klimaschonend wirtschaften kann. Bis zu 70 Prozent Förderzuschüsse wären generell möglich. Dies könnte ein Modellprojekt für Norddeutschland werden - als Lernort für andere Kommunen.“