Gespräch im THW-Ausbildungszentrum Hoya zu Bauprojekten mit Verwaltungsvertretern von Bund und Land

Um die geplanten Baumaßnahmen im THW-Ausbildungszentrum Hoya ging es bei einem Besuch des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig in dieser Woche. Zu dem Termin begrüßten die Leiterin der Einrichtung, Sabine Lützelschwab, und der Leiter des Referats Ausbildungsunterstützung, Bernd Witthuhn. Ferner waren Michael Brassel, Leiter des Staatlichen Baumanagements Weser-Leine in Nienburg, sowie Wolfgang Blaurock und Beate Presche von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Magdeburg auf Anfrage von MdB Knoerig nach Hoya gekommen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die andauernden Planungsphasen der einzelnen Baumaßnahmen auf dem THW-Gelände. Neben einem neuen Lehrsaalgebäude soll auch ein Unterkunftsgebäude (mit 51 Zimmern) entstehen sowie das Verwaltungsgebäude erweitert und das Übungsgelände ausgebaut werden. Die örtlichen Vertreter des Technischen Hilfswerks wollten von den anwesenden Verwaltungsfachleuten erfahren, warum sich die Vorbereitungen so lange, sprich über Jahre, hinziehen würden. Dazu teilten diese mit, dass umfangreiche Vorschriften einzuhalten seien und die Neubauten des Lehrsaalgebäudes und des Unterkunftsgebäudes voraussichtlich in 2024 bzw. 2025 umgesetzt werden könnten. Für die übrigen Projekte seien die Planungen noch nicht weit genug vorangeschritten, um eine realistische Einschätzung vornehmen zu können.

Knoerig, auch Vorsitzender der Landeshelfervereinigung Niedersachsen, zeigte Verständnis für das Anliegen des heimischen Technischen Hilfswerks. „Das THW hat durch die gestiegenen Bundesmittel in den letzten Jahren einen großen Zuwachs an hauptamtlichen Stellen erlebt“, erklärte er. „Inzwischen sind fast 2.000 hauptamtliche Mitarbeiter deutschlandweit im Einsatz, was zu einem zunehmenden Bedarf an Aus- und Fortbildung und den hier benötigten baulichen Erweiterungen beiträgt.“ Um die Planungs- und Genehmigungsprozesse zu beschleunigen, seien in dieser Wahlperiode mehrere Bundesgesetze zu vereinfachten Verfahren und der Digitalisierung der Verwaltung verabschiedet worden. Ein weiterer Grund für lange Planungsverfahren seien aber auch die ab einer bestimmten Auftragssumme notwendigen europaweiten Ausschreibungen. Aktuell käme noch die Rohstoffknappheit im Baubereich dazu.

Foto: (v.l.) Michael Brassel, Bernd Witthuhn, Sabine Lützelschwab, Beate Presche, Wolfgang Blaurock und Axel Knoerig MdB

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