Gespräch über Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Schaustellerbetriebe

Um sich über die Situation hiesiger Schaustellerbetriebe zu informieren, hat der Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig (Mitte) jetzt das Stuhrer Abenteuerland besucht, das von Harry Wegener (2.v.l.) und dessen Familie betrieben wird. Begleitet wurde Knoerig von den CDU-Kommunalpolitikern Finn Kortkamp (Ratsfraktionsvorsitzender, links), Ralph Ahrens (Ortsvorsitzender, 2.v.r.) und Reda Khalife (Kommunalwahlkandidat).

Wie Wegener während einer Besichtigung des Abenteuerlandes berichtete, gehören zu dem − seit mehreren Generationen geführten − Familienbetrieb auch Fahrgeschäfte und Kirmesbuden. Pandemiebedingt sei das Geschäft allerdings stark eingeschränkt worden. Man habe deshalb Fahrattraktionen und Buden zur Einhaltung von Hygienevorschriften umgebaut und mit den „Pop-Up-Parks“ (temporäre Freizeitparks) neue Konzepte entwickelt.

Die Politiker zeigten sich beeindruckt vom Engagement und Einfallsreichtum der Schausteller in der Krise. „Alle Kreativität kann aber leider nicht die Absagen großer Volksfeste, wie der Jahrmärkte und Weihnachtsmärkte, ausgleichen“, räumte Knoerig ein.

Der Abgeordnete, der in regelmäßigem Austausch mit den heimischen Schaustellern steht, stellte heraus: „Wir als Politik stehen den Schaustellern zur Seite und werden weiter an passenden Lösungskonzepten arbeiten. Hier haben wir bei den Wirtschaftshilfen für die Branche, wie der Überbrückung- und der Neustarthilfe, schon einiges verbessert. Es bedarf zielgenauer Programme, damit die Unterstützung auch wirklich bei den Betroffenen ankommt.“ Als konkreten Vorschlag nannte Knoerig die Möglichkeit einer Bilanzstreckung über fünf Jahre, um Schulden, die z.B. aus den Corona-Jahren resultieren, besser zu verkraften.

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