Hohe Bundesmittel für Klimaschutz in Stadt Diepholz

Die Stadt Diepholz kann von hohen Bundeszuschüssen für den Klimaschutz profitieren. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, fließen seit Jahren regelmäßig Fördermittel in fünfstelliger Höhe in die energieeffiziente Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Außerdem wurde im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes gefördert, dessen vorgesehene ca. 20 Maßnahmen nun mit Hilfe eines Klimaschutzmanagements in der Stadtverwaltung umgesetzt werden sollen. Wie eine Anfrage Knoerigs an das Bundesumweltministerium ergeben hat, stehen für den Zeitraum 1. September 2020 bis 31. August 2023 über 160.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Das entspreche rund 65 Prozent der Gesamtausgaben des kommunalen Vorhabens in Höhe von ca. 250.000 Euro. 

Nach Angaben des Ministeriums sind u.a. investive Sanierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung geplant (Straßenbeleuchtung, Gebäudebereich, Klärwerk), eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien in den Bereichen Windkraft, Kraft-Wärme-Kopplung und Geothermie sowie die Integration des Klimaschutzes in die Verwaltung (interne Schulungen, Aufbau eines Klimaschutz- Controllings, Fuhrpark). Weitere Schwerpunkte im Rahmen des geförderten Klimaschutzmanagements seien die Schaffung klimafreundlicher Schulwege und die Etablierung klimafreundlicher Beschaffungspraktiken sowie Maßnahmen zur Aufforstung und Wiedervernässung von Mooren. Die Stelle des Klimaschutzmanagements sei zum 1. September besetzt worden. 

Des Weiteren wird Diepholz mit zusätzlichen über 30.000 Euro Bundesmitteln für die LED-Sanierung der Hallenbeleuchtung der Mühlenkampsporthalle und die Markierung von Schutzstreifen im südlichen Stadtgebiet zur Förderung nachhaltiger Mobilität im Zeitraum 2019 bis 2021 unterstützt. 

„Ich freue mich, dass die Stadt sich immer wieder erfolgreich um Bundeszuschüsse bewirbt und mit Hilfe dieser erheblichen Fördermittel viele klimaschonende Maßnahmen in der heimischen Region umsetzt“, so Knoerig. „Seit Start der Nationalen Klimaschutzinitiative in 2008 wurden schon über 30.000 Fördervorhaben bundesweit mit einem Gesamtvolumen von über einer Milliarde Euro bezuschusst. Weitere Kommunen können und sollten sich bewerben.“ 

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