Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Es sind Kleinigkeiten, die den Alltag für fast 8 Mio. Menschen mit Schwerbehinderung oft unüberwindbar machen: kaputte Aufzüge, fehlende Automatiktüren oder fehlende Formulare in leichter Sprache. Der heutige Tag der Menschen mit Behinderungen erinnert daran, dass wir mehr Barrierefreiheit im öff. Raum brauchen, um Selbstbestimmung und Teilhabe zu gewährleisten. Dabei gilt es, neben der Verbesserung von baulichen Anlagen und alltäglichen Produkten die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, wie etwa Spracherkennungssoftware für blinde Menschen.

Die vorherige unionsgeführte Regierung hatte daher 2016 das „Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen“ auf den Weg gebracht. In diesem Zusammenhang wurden bundesweit rund 500 Beratungsstellen gefördert, auch in den Landkreisen Diepholz und Nienburg. Die sogenannte Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bietet individuelle, niedrigschwellige Beratung von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen auf Augenhöhe. Allein für den Zeitraum 2023-2029 stehen den beiden Trägern in den Kreisen Diepholz und Nienburg jeweils bis zu eine Million Euro zur Verfügung.

Ich persönlich engagiere mich u.a. beim Tag des Sports im Landkreis Diepholz für Menschen mit Behinderung. Unserem Sport-Förderverein sind dabei inklusive Angebote sehr wichtig, ebenso wie die traditionelle Kooperation mit der Lebenshilfe.

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