Knoerig: „Klinikum Sulingen bekommt 400.000 Euro mehr Geld von den Krankenkassen“

Axel Knoerig, stellvertretendes Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit, teilt in einer Pressemitteilung mit: „Das Klinikum Sulingen bekommt ab 2020 zusätzlich jährlich 400.000 Euro als Zuschlag für die ländliche Versorgung, weil es in erreichbarer Nähe keine Alternative gibt. Das ist eine unbürokratische, konkrete und wirksame Hilfe für unsere ländliche Gesundheitsversorgung. Ich freue mich, dass das Klinikum Sulingen damit eines von 120 ausgewählten Krankenhäusern ist, die unter den Sicherstellungszuschlag fallen. Voraussetzung ist eine Bevölkerungsdichte von unter 100 Einwohnern und die Vorhaltung einer Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie. Diese Auflagen erfüllt das Krankenhaus Sulingen.“

Knoerig: „Die Auslastungsquote der Betten zeigt, dass das Klinikum Sulingen von den Bürgern sehr gut angenommen wird und ein wichtiger Faktor in der regionalen Gesundheitsversorgung ist“.

Die Krankenkassen stellen zusätzlich 50 Mio. Euro für die Krankenhausversorgung im ländlichen Raum zur Verfügung. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen und der Verband der Privaten Krankenkassen haben sich auf diese Liste verständigt.

Das Klinikum Sulingen ist nun wie die anderen beiden Krankenhausstandorte Bassum und Diepholz im Landkreis Diepholz rekommunalisiert. Seit August 2017 ist der Landkreis Diepholz der alleinige Gesellschafter, nachdem sich die Alexianer GmbH als Anteilseigner zurückgezogen hat. In diesem Jahr erhalten die drei Kliniken im Landkreis einen Investitionszuschuss in Höhe von 1,5 Mio. Euro vom Land Niedersachsen.