Knoerig setzt sich bei GKV für Krebsberatung Barnstorf ein

Ambulante Einrichtungen erhalten Zeit und Flexibilität bei Förderkriterien

In einem Schreiben an den GKV-Spitzenverband hat sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig für die umfängliche Sicherung der Krebsberatungsstelle im Mehrgenerationenhaus Barnstorf eingesetzt. Konkret ging es um die Vorgaben für die neue Regelfinanzierung ambulanter psychoonkologischer Beratungsstellen, welche in der letzten Wahlperiode im Deutschen Bundestag gesetzlich vorgeschrieben worden ist.

„Bei einem Besuch der Krebsberatung Ende letzten Jahres wurde ich darauf hingewiesen, dass bestimmte Förderkriterien in ländlichen Räumen schwer einzuhalten seien“, führt Knoerig zu seiner Anfrage an die GKV aus. „Das betrifft vor allem die Zahl der durchgeführten Beratungen, die aufgrund weiter Fahrtstrecken auf dem Lande deutlich geringer ausfallen als in Großstädten. Daher habe ich mich hier für einen ländlichen Bonus ausgesprochen.“

Wie die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, in ihrem Antwortschreiben kürzlich mitgeteilt hat, würden viele Beratungsstellen die festgelegten Qualitätskriterien bislang nicht erfüllen. Daher werde ihnen extra Zeit eingeräumt, um ihre Strukturen anzupassen. Zugleich seien die Erwartungswerte für die Beratungszahlen sehr niedrig angesetzt und auch bei Unterschreitung begründete Abweichungen möglich, ohne dass dies zwingend zu einer Kürzung der Fördermittel führen müsse.

In einem Dankesschreiben hat nun der Ressortleiter der Krebsberatungsstelle Barnstorf, Wilfried Heitmann, dem Abgeordneten mitgeteilt, dass inzwischen eine Zusage des GKV-Spitzenverbandes für die beantragte Förderung von 80 Prozent eingetroffen sei. Damit werde ein Meilenstein erreicht, was die Anerkennung der Beratungsstelle als förderfähige Einrichtung beträfe. Weitere 15 Prozent der Finanzierung übernimmt, wie gesetzlich festgelegt, das Land und die restlichen fünf Prozent der Trägerverein IGEL.

„Ich bin sehr froh, dass wir die Krebsberatung für den Landkreis Diepholz nach jahrelanger Anstrengung endlich finanziell nachhaltig aufgestellt haben, und ich werde auch die weitere Entwicklung genau im Blick behalten“, so Knoerig.

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