Knoerig setzt sich für Breitbandausbau in Renzel ein

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig hat kürzlich einige Bürger aus der Ortschaft Renzel in der Gemeinde Varrel mit Vertretern der Deutschen Telekom AG zusammengebracht. Bei dem digitalen Austausch ging es um Möglichkeiten im Breitbandausbau an unterversorgten Adressen, wo im Festnetzbereich bisher Übertragungsraten von max. 6 Mbit/s erzielt werden.

Knoerig machte in seinen einleitenden Worten deutlich, dass der Breitbandausbau in der Fläche zwar insgesamt einen guten Stand erreicht habe, aber immer noch zu viele Bereiche gerade im ländlichen Raum außen vor seien: „Im Jahr 2022 sollte ein ordentlich ausgebautes Breitbandnetz flächendeckend selbstverständlich sein. Um auch Randgebiete und entlegene Gegenden gut anzubinden, muss es für jeden Haushalt eine individuelle Lösung geben.“ Dafür hatte Knoerig sich als Berichterstatter für Telekommunikation in Berlin nachdrücklich eingesetzt.

Die teilnehmenden Anwohner berichteten von ihren Erfahrungen, u.a. bei der Arbeit im Homeoffice und beim Homeschooling, und erkundeten sich nach den Ausbauplänen der Telekom. Seitens des Unternehmens waren neben dem Landesbeauftragten für Niedersachsen auch zwei Vertreter der Bereiche Vertrieb und Technik zugegen. Sie beschrieben die grundsätzlichen Schwierigkeiten beim Netzausbau in abgelegenen Gebieten und die damit verbundenen hohen Kosten. Aus diesen Gründen sei zurzeit seitens der Telekom kein weiterer Eigenausbau in der Region geplant. Es wurde verwiesen auf die Förderprogramme von Bund und Land, für die sich der Landkreis oder die Kommune im nächsten Schritt nach dem − voraussichtlich in 2022 fertiggestellten − kreisweiten Glasfaserausbau bewerben könne. Als Ansprechpartner für die Verwaltung wurde das Breitbandzentrum Niedersachsen-Bremen genannt.

MdB Knoerig hielt abschließend fest, dass man hier schnell zu einer Lösung kommen müsse, damit der Anschluss der betroffenen Anwohner an leistungsfähiges Internet nicht erst in zwei bis drei Jahren erfolge. Er wies dabei auf technische Alternativen wie Richtfunk oder Satellitentechnologie hin und schlug vor, gemeinsam an weiteren Zwischenlösungen zu arbeiten. Die Telekom-Vertreter sagten zu, etwaige Möglichkeiten hinsichtlich des Satelliten-Internets für die Region zu prüfen.

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