Knoerig spricht mit Bürgermeister Lübbers über weitere Planung der Ortsumgehung Barnstorf

Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig besucht derzeit mehrere Bürgermeister in seinem Wahlkreis, um über heimische Projekte im neuen Bundesverkehrswegeplan zu sprechen. Er traf dabei bereits den Bürgermeister der Samtgemeinde Barnstorf, Jürgen Lübbers, um das weitere Vorgehen bei der geplanten Ortsumgehung zu erörtern. An dem Gespräch im Rathaus nahmen u.a. auch Landtagsvizepräsident Karl-Heinz Klare, Landtagskandidat Marcel Scharrelmann, CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Ulrich Püschel, Fleckenbürgermeisterin Elke Oelmann, der stv. Bürgermeister der Gemeinde Eydelstedt, Karsten Brokering, sowie Holger Rabbe von der örtlichen CDU teil.

In seinem Eingangsstatement hielt MdB Knoerig den aktuellen Sachstand fest: So steht die Ortsumgehung Barnstorf im „weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ im Bundesverkehrswegeplan 2030. „Nach dem Besuch des Staatssekretärs Ferlemann aus dem Bundesverkehrsministerium konnten wir im letzten Sommer eine Heraufstufung des Vorhabens erzielen“, so Knoerig. „Damit kann weiter geplant werden. Zurzeit liegen die Alternativen zur Trassenführung dem Bundesverkehrsministerium zur Prüfung vor. Die Entscheidung über die endgültige Trasse obliegt danach dem Landesverkehrsministerium. Dann kann die Samtgemeinde mit dem Landkreis die raumordnerische Begutachtung veranlassen, die von der Landesstraßenbehörde Nienburg durchgeführt wird.“

Bürgermeister Lübbers drängte auf eine zügige Durchführung der weiteren Planung, um eine Verjährung bereits erfolgter Planungsschritte zu vermeiden. Dem schloss sich Bundestagsabgeordneter Knoerig an: „So wie wir den Bau der Ortsumgehung Barenburg erfolgreich vorangetrieben haben, müssen wir auch hier gemeinsam an einem Strang ziehen.“ Er sagte zu, einen weiteren Gesprächstermin mit Staatssekretär Ferlemann in Berlin zu vereinbaren und Landesminister Lies wegen der Bereitstellung von Planungskapazitäten anzuschreiben. Dieser hatte Knoerig auf eine vorherige Anfrage hin mitgeteilt, dass diese Kapazitäten in Niedersachsen begrenzt und Prioritäten zu setzen seien.