Knoerig stellt Anfrage an Bundesregierung zu KfW-Förderung

Anlässlich des kürzlich erfolgten Förderstopps für KfW-Programme zum Bauen und Sanieren hat der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig eine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Im Detail ging es um die Fortsetzung der Förderung für Neubauten von KfW-40-Effizienzhäusern. So wollte Knoerig wissen, welche kurzfristigen Maßnahmen seitens der Ampel-Regierung vorgesehen sind, um die Planungen von Bauherren, die ihre Anträge nach dem Förderstopp am 24. Januar 2022 einreichen wollten, sicherzustellen.

In der Antwort des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz wird darauf verwiesen, dass ein „bis zum 31. Dezember 2022 befristetes EH40-Neubau-Förderprogramm mit geänderten Bedingungen aufgelegt“ werde. Unter einer Kostendeckelung von voraussichtlich einer Milliarde Euro würden die Fördersätze abgesenkt. Die Details zu Antragsberechtigung und Vergabeverfahren würden derzeit von den beteiligten Bundesministerien und der KfW „mit Hochdruck“ erarbeitet.

In Nachfolge der bisherigen EH55- und EH-40-Förderungen wird laut Ministerium ein neues Programm für „Klimafreundliches Bauen“ aufgelegt, das spätestens zum 1. Januar 2023 starten soll. Es gehe dabei um eine „klimapolitisch ambitionierte, ganzheitlich orientierte Förderung für neue Gebäude“. Außerdem sei ein Förderprogramm für den sozialen Wohnungsbau mit den Ländern geplant, das außerhalb der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) aufgelegt werde.

„Wir haben in der letzten Wahlperiode u.a. mit dem Baukindergeld, einer attraktiveren Bausparprämie, der Sonderabschreibung beim Mietwohnungsbau und der Baulandmobilisierung den Bereich Wohnen und Bauen umfassend gefördert“, so Knoerig, stellvertretendes Mitglied im Bauausschuss des Bundestages. „Darüber hinaus wurde das Wohngeld mehrfach erhöht und der soziale Wohnungsbau mit fünf Milliarden Euro unterstützt. Angesichts der weiter steigenden Baupreise muss die Ampel-Regierung jetzt eine Handlungsstrategie für bezahlbares und energieeffizientes Bauen vorlegen. Es kann nicht sein, dass Familien und Unternehmen mit erheblichen Finanzierungslücken bei ihren Haus- und Wohnungsprojekten konfrontiert werden und in Folge auch Handwerksbetriebe und Mieter darunter leiden.“

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