Knoerig und Scharrelmann bei ZF-Betriebsrat und Geschäftsführung

Auf Einladung des Betriebsratsvorsitzenden Eduard Haab besuchten die heimischen Abgeordneten Axel Knoerig und Marcel Scharrelmann (beide CDU) das Werk „EI- Electronic Interfaces“ des ZF-Konzerns am Standort Diepholz.

„Wir wollten uns frühzeitig über den angestoßenen Prüfungsprozess zur Zukunft des Unternehmensbereichs und des Diepholzer Standortes informieren“, erläuterte Marcel Scharrelmann den Grund des Besuchs. Die beiden Abgeordneten wollten sich nach der medialen Berichtserstattung in den regionalen Zeitungen und in Social Media ein eigenes Bild von den Sorgen der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie dem weiteren Vorgehen der Geschäftsführung machen. 

Der Betriebsratsvorsitzende Eduard Haab machte deutlich, dass man Teil des ZF-Konzerns bleiben wolle und dass die Mitarbeiter durch einen Lohnverzicht bereits in der Vergangenheit einen Beitrag zur zukünftigen technologischen Entwicklung des Standorts Diepholz geleistet haben. Der durch die Geschäftsleitung angestoßene Überprüfungsprozess lasse nun Zukunftsängste in der Belegschaft aufkommen.

Nach dem Gespräch mit dem Betriebsrat empfing auch Geschäftsführer Thomas Buda die beiden Abgeordneten. Buda betonte, dass die Geschäftsführung den Betriebsrat frühzeitig informiert habe und es aktuell keine Verkaufsgespräche gäbe. Man werde den Betriebsrat weiterhin über den laufenden Prozess informieren, sobald es neue Erkenntnisse und Entscheidungen gibt.

„Wir haben dem Betriebsrat und der Geschäftsführung angeboten, dass wir gerne in Berlin und Hannover bei den zuständigen Stellen in den Ministerien das Gespräch suchen werden, um die Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer sowie das Unternehmen bestmöglich zu unterstützen“, so der Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig. Man werde im engen Austausch mit dem Betriebsrat und der Geschäftsführung bleiben, um die hochqualifizierten Arbeitsplätze am Standort Diepholz sichern zu können. 

Es gilt der Satz für Betriebsrat und Geschäftsführung: „Erhalt der ZF-Arbeitsplätze in der Dümmerregion“, so das zusammenfassende Gesprächsergebnis.

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