Krebsberatungsstelle Barnstorf erhält Planungssicherheit - Verlässliche Regelfinanzierung in neuem Gesetz verankert

"Die Finanzierung der ambulanten Krebsberatungsstellen, einschließlich der Einrichtung in Barnstorf, ist jetzt gesetzlich verankert", teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseerklärung erfreut mit. Der Deutsche Bundestag habe in der vergangenen Sitzungswoche das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung verabschiedet und damit auch die nachhaltig gesicherte Regelfinanzierung der psychosozialen Beratungsstellen festgeschrieben.

„Damit erhalten diese niedrigschwelligen Anlaufstellen für krebskranke Menschen und ihre Angehörigen endlich Planungssicherheit und auch die Wertschätzung, die ihre wichtige Arbeit verdient“, so Knoerig, der sich seit sechs Jahren nachdrücklich für eine zukunftsfeste Weiterfinanzierung der Krebsberatungsstellen eingesetzt und dafür auch den damaligen Bundesminister Gröhe nach Barnstorf geholt hatte.

Wie Knoerig bereits Ende letzten Jahres mitgeteilt hatte, haben die Krankenkassen zwischenzeitlich ihren Anteil an der Mischfinanzierung verdoppelt, und zwar von 40 auf 80 Prozent. Wie nun im Gesetz festgehalten wird, betragen diese Mittel jährlich bis zu 42 Millionen Euro (rückwirkend zum 1. Januar 2021). Die Bundesländer übernehmen 15 Prozent der Finanzierung; die restlichen fünf Prozent müssen die Einrichtungen als Eigenanteil selbst tragen, z.B. durch Spenden.

Im Detail wird ausgeführt: „Die erhöhte Summe der pauschalen Förderung, die weiterhin für jeweils drei Jahre bewilligt wird, führt zu verbesserter Planungssicherheit und letztlich, u. a. durch die erleichterte Gewinnung qualifizierten Personals, zu einem dauerhaften und zuverlässigen Betrieb entsprechender Beratungsstellen. Hierdurch wird eine zuverlässige Versorgung von an Krebs erkrankten Personen und ihren Angehörigen mit Beratungsleistungen gewährleistet.“

„Nach einem langwierigen, schwierigen Abstimmungsprozess haben wir für die Krebsberatungen einen guten Kompromiss erarbeitet“, erklärt Knoerig, stv. Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages. „Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Finanzierung in Zukunft verlässlich gesichert ist.“

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