Kreistagsabgeordnete des Sulinger Landes beraten zur Zentralklinik

Gemeinsame Pressemitteilung der CDU-Verbände im Sulinger Land

Die CDU-Kreistagsabgeordneten des Sulinger Landes kamen am Wochenende zusammen, um über die Standortfrage der geplanten Zentralklinik im Landkreis zu beraten. Anwesend bei dem Treffen in Sulingen waren Axel Knoerig MdB (Kirchdorf), Dörte Meyer (Schwaförden), Lothar Plumhof (Sulingen) und Dieter Engelbart (Siedenburg). Anlass war die bevorstehende Kreisausschuss-Sitzung am Freitag, 24. Januar, auf der die Kriterien für die Standortsuche beschlossen werden sollen.

Die Vertreter des Sulinger Landes machen sich dafür stark, dass folgende drei Schwerpunkte bei der Standortauswahl zu berücksichtigen seien: Für die medizinische Grundversorgung gilt die Vorgabe, dass ein Krankenhaus in 30 Minuten Fahrzeit zu erreichen ist. Zu beachten sei ferner das von Staatssekretär Heiger Scholz (Niedersächsisches Gesundheitsministerium) festgehaltene Argument des Ausgleichs einer möglichen „Versorgungslücke in der Ost-West-Achse zwischen Diepholz und Nienburg“. Außerdem müsse das Auswahlverfahren beschleunigt werden, um baldmöglichst zu einem Ergebnis zu kommen.

Derzeit ist vorgesehen, dass die Kommunen im Landkreis bis Ende April Vorschläge für Grundstücke einbringen können und die endgültige Entscheidung zum Standort auf der Kreistagssitzung am 22. Juni getroffen wird. Eine externe Beratungsfirma wurde beauftragt, Grundstücksparameter und Bewertungskriterien vorzuschlagen, damit ein einheitliches, transparentes Auswahlverfahren gewährleistet wird.

Die Kreistagsabgeordneten rufen daher die Bürgermeister im Sulinger Land dazu auf, geeignete Flächen zu sondieren und in die Standortauswahl einzubringen. Relevante Aspekte seien u.a. ausreichende Flächen für den Bau einer Zentralklinik samt Parkplätzen, eine gute Verkehrsanbindung und bereits vorhandene Infrastruktur. Sie verwiesen auch auf die Feststellung von Ministerpräsident Weil in der Enquete-Kommission des Landtages zur Sicherstellung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung, dass eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung dezentral sein sowie auf einer zukunftsfähigen Grundlage bestehen soll.