Lühmann Gruppe informiert am Standort Hoya über E-Fuels / Fachgespräch mit MdB Knoerig und heimischen Kommunalpolitikern

Zu einer Informationsveranstaltung über E-Fuels hat die Lühmann Gruppe aus Hoya in dieser Woche eingeladen. Geschäftsführer Dr. Lorenz Kiene berichtete, mit Handels- und Versorgungsleiter Hartmut Engelke, über die Herstellung synthetischer Kraftstoffe, mit denen Verbrennungsmotoren klimaneutral betrieben werden können. Mit großem Interesse verfolgten der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer, der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Hoya, Marten Stühring, und weitere hiesige CDU-Kommunalpolitiker die Ausführungen.

So werden E-Fuels, die zum Antrieb von Fahrzeugen, aber auch von Schiffen und Flugzeugen sowie zur Beheizung von Gebäuden eingesetzt werden können, aus Kohlendioxid aus der Luft (DAC-Verfahren) und Wasser hergestellt. Die benötigte Energie kann durch grünen Strom aus Wind- oder Solarkraft geliefert werden. Im Vergleich zu anderen Pkw-Antriebsformen, wie der Elektromobilität, bieten E-Fuels eine höhere Energiedichte als Batterien. Vor allem sind sie problemlos, ähnlich wie Flüssigkraftstoffe, über weite Strecken zu transportieren, sodass das bestehende Tankstellennetz ohne teure Umrüstung dafür genutzt werden kann. Die mittelständische Lühmann Gruppe, die insbesondere durch den Betrieb der Classic-Tankstellen in der Region und in elf weiteren Bundesländern bekannt ist, betätigt sich in Hinblick auf den Transformationsprozess in der Automobilbranche zunehmend im Bereich innovativer Energie- und Mobilitätslösungen.

Der Bundestagsabgeordnete Knoerig, Mitglied im Wirtschafts- und Energieausschuss, hielt fest: „Beispiele, wie die Vorhaben der Lühmann Gruppe, zeigen das enorme Innovationspotenzial, das in der deutschen und europäischen Wirtschaft steckt. Wir müssen dafür sorgen, dass sich dieses voll entfalten kann, damit wir beim weltweiten Klimaschutz in Verbindung mit neuen Technologien eine Vorreiterrolle einnehmen. Für uns als CDU ist klar, dass wir technologieoffen in die Zukunft gehen: Es darf keine Versteifung auf eine Antriebsform geben, sondern gerade mit Blick auf die Autoindustrie und die Zulieferer muss man ganzheitlich denken und so den Hochtechnologiestandort Deutschland mit seinen qualifizierten Arbeitsplätzen sichern.“

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