
Mehrgenerationenhäuser Stuhr und Barnstorf werden weiter gefördert
Die Mehrgenerationenhäuser in Stuhr und Barnstorf werden offiziell weiter gefördert! Deshalb nahmen die beiden Leiterinnen Daniela Gräf (M.) und Christine Trenkamp in dieser Woche an der Auftaktveranstaltung des Bundesfamilienministeriums in Berlin teil. Vorab traf sich der heimische Abgeordnete Axel Knoerig mit ihnen zu einem Gespräch in seinem Bundestagsbüro. Sie tauschten sich über das neue Bundesprogramm aus, das von 2017 bis 2020 die ununterbrochene Förderung der beiden Häuser seit Beginn 2007 fortsetzt.
„Der neue Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung des demografischen Wandels“, erklärt Knoerig. „Insgesamt ist die Förderung aber jetzt thematisch offener. Mit den ersten beiden Förderprogrammen und zwei Verlängerungen in 2015 und 2016 wurden bereits über 180 Millionen Euro vom Bund bereitgestellt. Nun stehen jährlich 17,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurde das jährliche Budget um 3,5 Millionen Euro aufgestockt, da neben den 450 bereits beteiligten Häusern weitere 97 Einrichtungen unterstützt werden.“
Wie bisher bezuschusst der Bund jedes Mehrgenerationenhaus mit 30.000 Euro jährlich, wobei das Land und/oder die Kommune weitere 10.000 Euro im Rahmen einer Kofinanzierung beisteuern müssen. „Im neuen Programm ist ein flexiblerer Einsatz der Fördermittel möglich“, ergänzt Knoerig. „Denn die Praxis hat gezeigt, dass die Häuser leichter Sachmittel anderweitig einwerben können als Personalkosten.“