Mitglied in 2 Enquete-Kommissionen des Bundestages: Berufliche Bildung und Künstliche Intelligenz

Der heimische Abgeordnete Axel Knoerig wurde jetzt als offizielles Mitglied für zwei Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages benannt. Er ist damit der einzige Unionsabgeordnete, der die Fraktionsinteressen in den beiden neuen Gremien zu künstlicher Intelligenz sowie beruflicher Bildung vertreten wird. „Ich freue mich sehr auf die Arbeit in diesen Kommissionen“, erklärt Knoerig. „Ein wichtiger Schwerpunkt meiner parlamentarischen Arbeit ist die Digitalisierung. Ebenso setze ich mich seit langem für die Berufsschule 4.0 ein. Genau diese zukunftsrelevanten Themen kann ich im Rahmen meiner neuen Enquete-Tätigkeiten zielgerichtet miteinander verknüpfen.“

In der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ wird Knoerig als ordentliches Mitglied fungieren. Eine stellvertretende Funktion übernimmt er in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“. Die konstituierenden Sitzungen der zwei Kommissionen finden am 27. September statt. Beiden gehören 19 Abgeordnete sowie 19 Sachverständige an. Die CDU/CSU-Fraktion entsendet jeweils sieben Mitglieder. Knoerig wurde zum einen aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit als Berichterstatter für die digitale Wirtschaft berufen. „Zum anderen habe ich mich sowohl im Wirtschafts- als auch im Bildungsausschuss intensiv mit dem digitalen Wandel in Wirtschaft, Arbeit, Bildung und Forschung beschäftigt“, so der MdB.

Der Deutsche Bundestag setzt Enquete-Kommissionen dazu ein, um bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen zu untersuchen. Vor Ablauf der Wahlperiode sollen die neuen Kommissionen ihre Ergebnisse in einem Bericht vorstellen, damit diese in die programmatische Arbeit der nächsten Wahlperiode mit einfließen können. Bislang gab es 27 Enquete-Kommissionen (seit 1971). MdB Knoerig gehörte bereits 2011 bis 2013 der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ an.

„Wir werden uns mit Fragen zur Veränderung der betrieblichen Strukturen, der Berufsbilder, der langfristigen Fachkräftesicherung sowie der Anforderungen an die berufliche Aus- und Weiterbildung beschäftigen“, kündigt der Wirtschaftspolitiker an. „Dabei müssen wir den Mittelstand gut mitnehmen, denn die Digitalisierung ist Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung und Technologien wie künstliche Intelligenz müssen innerbetriebliche Akzeptanz finden.“