Musikclubs und regionale Veranstalter kleinerer Konzerte können Fördermittel beantragen

Ab Dienstag, 6. Oktober 2026, können sich Musikclubs und regionale Veranstalter kleinerer Konzerte wieder für das Förderprogramm „Live 500“ bewerben. Bezuschusst werden auch regionale Konzertformate mit Newcomern oder experimentellen Genres an kleinen bis mittleren Musikspielstätten.

Wie der der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseinfo ankündigt, stellt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die Fördermittel dafür bereit. Ziel der Ausschreibung ist es, die kulturelle Vielfalt an Livemusik-Programmen im Bereich der Popularmusik flächendeckend zu erhalten. Dazu werden die Veranstalter bei einer diversen Programmplanung und fairen Vergütung der Musiker unterstützt.

„Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Situation setzen viele Veranstalter von Livemusik auf etablierte Künstler“, erläutert Knoerig. „Konzertformate mit aufstrebenden Musikern oder weniger populären Genres können so an Bedeutung verlieren. Dem soll dieser Förderaufruf entgegenwirken und zugleich auch die ländlichen Räume stärken, wo niedrigschwellige Kulturangebote besonders wichtig für die gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität sind.“

Erfolgreich beworben für das Förderprogramm hat sich in den Vorjahren bereits das Kunst- und Kulturhaus Break Out in Asendorf (Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen). 2023 und 2024 wurden hier insgesamt 36 Livemusik-Veranstaltungen vom Bund gefördert.

Interessierte können sich bis zum 20. Oktober 2026 (12 Uhr) für die Förderrunde 2026/2027 bewerben. Weiteres: www.initiative-musik.de/livemusikfoerderung

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