Neue Förderbedingungen für Mittelstand und Handwerk bei Digitalisierung

Mit dem Förderprogramm „go-digital“ werden Mittelstands- und Handwerksbetriebe dabei unterstützt, ihre Geschäftsprozesse auf moderne Technik umzustellen. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig macht in einer Pressemitteilung kleine und mittlere Unternehmen darauf aufmerksam, dass das Programm bis Ende 2024 verlängert wurde und dass die Förderbedingungen zum 1. Januar 2022 angepasst wurden.

Über das Bundesprogramm erhalten die geförderten Unternehmen kompetente Unterstützung, indem autorisierte Berater die Betriebsabläufe mit Hilfe digitaler Lösungen passgenau optimieren. Neben den drei bewährten Schwerpunkten IT-Sicherheit, digitalisierte Geschäftsprozesse und digitale Markterschließung werden die neuen Module Digitalisierungsstrategie und Datenkompetenz angeboten. Antragsberechtigt sind KMU mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 20 Millionen Euro. Bezuschusst werden bis zu 30 Beratertage mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten, wobei auch mehrere Module gewählt werden können. Bewerben können sich ebenso interessierte Beratungsfirmen für eine Autorisierung durch das Bundeswirtschaftsministerium.

„Wir haben das Programm in 2017 gestartet und in den vergangenen Jahren rund 80 Millionen Euro dafür zur Verfügung gestellt“, erläutert Knoerig, der auch als Vorsitzender der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Diepholz schon öfters für die Teilnahme mittelständischer Firmen am Förderprogramm geworben hatte. „Auch wenn sich in Sachen Digitalisierung inzwischen einiges getan hat, gibt es doch immer noch viele kleinere Unternehmen, die weiter zögern, ihre Prozesse umzustellen. Gerade mit Blick auf Datensicherheit, Effizienz und Service ist neue Technik aber wichtig.“

In der heimischen Region gibt es laut Standortkarte aktuell vier autorisierte Beratungsunternehmen: die FM-Systemhaus GmbH und die WebBrand GmbH in Weyhe, die KRK Computersystem GmbH in Sulingen und die epc GmbH in Nienburg. Mehr zum Förderprogramm steht auf www.bmwi-go-digital.de. 

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