Neue Sprach-Kita in Diepholz gefördert

Ev.-luth. Kindertagesstätte Friedrichstraße wird ab Mai vom Bund unterstützt

Erfreuliche Neuigkeiten für die Ev.-luth. Kindertagesstätte Friedrichstraße in Diepholz: Die Einrichtung wird ab 1. Mai 2021 vom Bund als Sprach-Kita gefördert. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseerklärung mitteilt, erhält der Kindergarten bis Jahresende 2022 einen Zuschuss von insgesamt 41.668 Euro für die Sprachförderung. Träger der Einrichtung ist der Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Grafschaft Diepholz.

Bereits seit 2016 nehmen in der Stadt Diepholz folgende Kitas am Bundesprogramm teil: die beiden Ev.-luth. integrativen Kindertagesstätten Lappenberg und St. Hülfe-Heede (ebenfalls in Trägerschaft des oben genannten Verbandes) sowie die Kita Lütke Lüe (in Trägerschaft der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz). Alle drei Einrichtungen haben zwischenzeitlich erfolgreich einen Antrag auf Verlängerung der Förderung gestellt und erhalten somit auch in 2021 und 2022 je 25.000 Euro jährlich für eine Extra-Sprachkraft. Die ebenfalls 2016 ausgewählte Ev.-luth. integrative Kindertagesstätte St. Michaelis war zum Jahresende 2019 aus dem Programm ausgeschieden, da laut Antwortschreiben des Bundesfamilienministeriums auf Anfrage des Abgeordneten keine Fachkraft für die ausgeschriebene Stelle zu finden war.

Aktuell gibt es im Wahlkreis Diepholz/Nienburg insgesamt 17 Sprach-Kitas, die seit 2016 bzw. 2017 am Förderprogramm teilnehmen und erfolgreich Interesse an einer Fortsetzung im Zeitraum 2021/2022 bekundet hatten. Im Rahmen eines Nachrücker-Verfahrens haben sich sieben weitere Kindergärten aus dem Wahlkreis beworben, von denen bereits fünf (einschließlich der Kita Friedrichstraße) ausgewählt wurden. Auch die Fachberatung des Landkreises Diepholz, welche die Sprach-Kitas im Verbund in ihrer Entwicklung und Vernetzung unterstützt, wird weiter bis Ende 2022 gefördert.

„Der Bund stellt weitere 210 Millionen Euro zur Verfügung, um die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in frühen Jahren zu fördern“, so Knoerig. „Schwerpunkte dabei sind auch die inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien. Ein neuer Fokus wird auf den Einsatz digitaler Medien und die Integration medienpädagogischer Fragestellungen gelegt. Frühkindliche Bildung ist wichtig, um Kindern von Anfang an faire Chancen mit Blick auf den späteren Beruf und Aufstiegsmöglichkeiten einzuräumen.“ Bundesweit ist etwa jeder zehnte Kindergarten eine Sprach-Kita, mit insgesamt ca. 500.000 Kindern.

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