
Noch mehr Förderung von Bauen und Wohnen in 2026
Im kommenden Jahr wollen wir Bauen und Wohnen noch mehr fördern. Bereits in diesem Jahr soll der Haushalt des Bundesministeriums von 6,7 auf 7,4 Mrd. Euro wachsen und dann in 2026 weiter auf 7,6 Mrd. Euro.
Als stv. Vorsitzender des Bauausschusses setze ich mich nachdrücklich für die Erhöhungen ein, um bezahlbares Bauen und Wohnen insbesondere für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen zu ermöglichen und auch die Bauwirtschaft nachhaltig zu stärken.
- Die Mittel für den sozialen Wohnungsbau sollen 2026 auf beachtliche 4 Mrd. Euro anwachsen (zum Vergleich 2024: 1,6 Mrd.). Bis 2028 sollen sie sogar auf 5,5 Mrd. Euro steigen. Darin enthalten ist eine Verdopplung der Mittel für das Programm „Junges Wohnen“ (Förderung von Wohnheimplätzen für Auszubildende und Studenten).
- Die Städtebauförderung wird von 790 Mio. Euro auf 1 Milliarde erhöht und bis 2029 sogar verdoppelt. Das sind gute Neuigkeiten für unsere heimischen Kommunen, die seit Jahren diese Förderprogramme gut nutzen. Wir fördern damit lebendige Ortszentren und den sozialen Zusammenhalt vor Ort.
- Das Förderprogramm Energetische Stadtsanierung wird mit 75 Mio. Euro im Klima- und Transformationsfonds fortgeführt.
- Geplant sind zusätzliche Mittel von 160 Mio. Euro für die Förderung innovativer Sport- und Bewegungsräume.
- Dazu kommen im neuen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität allein für 2026 weitere 2,7 Mrd. Euro für Neubau- und Sanierungsprogramme, wie „Klimafreundlicher Neubau (im Niedrigpreissegment)“ und „Wohneigentumsförderung für Familien“. Gerade bei der Eigentumsförderung dränge ich aber darauf, die Förderbedingungen zu verbessern.
Mit dem bereits beschlossenen Bau-Turbo haben wir schon den Grundstein dafür gelegt, schneller und mehr zu bauen. Mit den Haushaltsplänen für 2025 und 2026 wird das Ganze finanziell vernünftig unterlegt. Der Haushalt 2025 wird im September im Bundestag verabschiedet, der Haushalt 2026 wurde gerade im Bundeskabinett auf den Weg gebracht.