Schreiben an DB Immobilien zu Versteigerung der Bahnstrecke Sulingen-Staffhorst

Bezüglich der bevorstehenden Versteigerung der Bahnstrecke Sulingen-Staffhorst hat Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig an den DB-Geschäftsbereich Immobilien geschrieben. Nachdem er im Internet das Auktionsangebot für die ehemalige Verbindung Diepholz-Nienburg gesehen hatte, hat er sich damit umgehend an das für Infrastruktur zuständige DB-Vorstandsmitglied Ronald Pofalla gewandt. Laut einer Pressemitteilung des Abgeordneten, der sich insbesondere für ein Vorkaufsrecht der Kommunen eingesetzt hat, ging heute das Antwortschreiben seitens der Deutschen Bahn AG ein.

Wie darin mitgeteilt wird, hält auch die Bahn am gesetzlichen Vorkaufsrecht für kommunale Anlieger fest. Dennoch könne keiner Veräußerung zu einem symbolischen Verkaufswert entsprochen werden. Begründung: „Wir bemühen uns, die Verwertung von nichtbetriebsnotwendigen Immobilien mit den Interessen der Länder und Kommunen soweit als möglich in Einklang zu bringen, ohne das Gebot der Wirtschaftlichkeit als Aktiengesellschaft aus dem Auge zu verlieren.“

Weiterhin wird in dem Schreiben mitgeteilt, dass im Monat August sowohl die Anrainer, Kommunen und bekannten Kaufinteressenten als auch das Aktionsbündnis Eisenbahnstrecke Bassum-Bünde e.V. (AEBB) über die geplante Veräußerung auf der Auktion informiert worden seien.

Knoerig, der sich immer für die Aufrechterhaltung von Streckenwidmungen eingesetzt hat, hält fest: „Es darf nicht sein, dass die DB gewidmete Strecken zum Verkauf ausschreibt. Man sollte alle Optionen offen lassen für die Zukunft.“

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