Sicherstellungszuschlag an Klinik Sulingen ausgezahlt

Knoerig bittet Bundesgesundheitsministerium um Unterstützung

Aufgrund verzögerter Auszahlungen des Sicherstellungszuschlages an das Krankenhaus Sulingen hat sich der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig an das Bundesgesundheitsministerium gewandt, um eine zeitnahe Klärung des Sachverhalts herbeizuführen. Nach dem empfohlenen Schiedsstellenverfahren und den anschließenden Budgetverhandlungen erhält die Klinik nun rückwirkend für die Jahre 2017 bis 2019 je 600.000 Euro sowie für die Jahre 2020 und 2021 je 400.000 Euro. Die Auszahlungen sollen bis Jahresende erfolgen.

„Diese zusätzlichen Mittel dienen der Sicherung der flächendeckenden medizinischen Versorgung im ländlichen Raum“, erläutert Knoerig, stellv. Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Die Sulinger Klinik erhält den Sicherstellungszuschlag seit 2017 im Rahmen des Krankenhausentgeltgesetzes. Seit 2020 vereinbaren der GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft alljährlich eine Liste der bedarfsnotwendigen Kliniken hierzulande. Unter den rund 140 ländlichen Einrichtungen ist das Sulinger Krankenhaus mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin und Chirurgie auch für 2022 mit 400.000 Euro gelistet.

„Für den gesetzlich festgelegten Sicherstellungszuschlag werden jährlich rund 70 Millionen Euro neben der normalen Krankenhausfinanzierung zur Verfügung gestellt, um eine wohnortnahe stationäre Grundversorgung auf dem Lande zu gewährleisten“, so Knoerig. Der Abgeordnete, der sich im Rahmen der Planungen des neuen Zentralklinikums für den Erhalt der bisherigen Standorte Sulingen, Bassum und Diepholz ausgesprochen hat, hält fest: „Bis 2027 bleiben alle drei Krankenhäuser weiter in Betrieb. Die bewilligten Mittel kommen damit der Bevölkerung im Sulinger Land auf jeden Fall zugute.“

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