Starkes Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe im Sport: 25. Verleihung des German Paralympic Media Award

Seit einem Vierteljahrhundert würdigt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) herausragende journalistische Beiträge über den Breiten-, Rehabilitations- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung. Die Entwicklung der medialen Aufmerksamkeit zeigt eindrucksvoll, wie sich unsere Gesellschaft verändert: Wurden die Paralympics vor rund 40 Jahren noch etwa 1,5 Stunden im Fernsehen begleitet, waren es bei den jüngsten Winterspielen in Cortina bereits rund 40 Stunden.

Zu den Gästen zählte unter anderem Bärbel Bas als zuständige Ministerin für Inklusion und Teilhabe. Ebenso vor Ort war Hans-Jörg Michels, der als Präsident des Behindertensportverbandes (DBS) die strategische Entwicklung des paralympischen Sports in Deutschland verantwortet. Besonders gefreut hat mich zudem der Austausch mit dem früheren Bundestagsabgeordneten Friedhelm Julius Beucher, der über viele Jahre hinweg prägend für den Behindertensport in Deutschland gewirkt hat. Auf dem Foto bin ich im Gespräch mit Andreas Hahn, der für die Förderung von Spitzensportlerinnen und -sportlern innerhalb der Bundeswehr verantwortlich ist.

Starke Impulse kamen auch von der früheren Paralympics-Schwimmerin Kirsten Bruhn, die eindrucksvoll die Perspektive des Leistungssports eingebracht hat, sowie von Leopold Rupp, der als Arzt im Rollstuhl an der Charité und Vorstandmitglied der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) insbesondere die Verbindung von mentaler Gesundheit, Leistungsfähigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe herausgestellt hat.

Die Gala in den Räumlichkeiten der DGUV, unterhaltsam moderiert von Janis McDavid und Milena Neumes, war beeindruckend und hat einmal mehr gezeigt: Der paralympische Sport gewinnt zu Recht immer mehr Aufmerksamkeit – und leistet einen zentralen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft.

Fotos: u.a. DGUV / Tom Maelsa

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