Tag der Städtebauförderung am 9. Mai

Kommunen können Aktionen für die Öffentlichkeit bis 2. April anmelden

Im Rahmen der Städtebauförderung werden im Wahlkreis unter anderem die Kommunen Diepholz, Syke, Stuhr, Sulingen und Wagenfeld unterstützt. Sie gehören damit zu den Städten und Gemeinden, die sich am bundesweiten Tag der Städtebauförderung beteiligen und dafür auch eine Förderung beantragen können. Der alljährliche Aktionstag findet am Samstag, 9. Mai 2026, statt. Darauf weist CDU-Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig in einer Presseinfo hin.

„Der Tag der Städtebauförderung ist eine gute Möglichkeit, geplante oder bereits umgesetzte Projekte der breiten Öffentlichkeit vorzustellen“, so Knoerig, stv. Vorsitzender des Bauausschusses im Deutschen Bundestag. „In den letzten Jahren haben schon mehrere Kommunen im Wahlkreis, wie Stuhr und Weyhe, daran teilgenommen. Bundesweit gab es 2025 insgesamt 700 Veranstaltungen in 600 Kommunen.“

Ziel der Städtebauförderung ist es, die Kommunen insbesondere durch Sanierungen von Innenstädten und Ortskernen zukunftsfähig zu machen. Die Modernisierungen werden jeweils zu einem Drittel von Bund, Land und Kommune finanziert. Allein im letzten Jahr sind 1,85 Mio. Euro Bundesmittel in den Wahlkreis geflossen, die entsprechend ergänzt wurden.

Der Aktionstag bietet die Möglichkeit, die Bürger vor Ort aktiv in die Planungen mit einzubeziehen, z.B. mit einem Tag der offenen Tür oder Stadtteilfest. Auch Vereine, Kulturschaffende, Einzelhändler und lokale Organisationen sind eingeladen, sich dem Veranstaltungsprogramm mit passenden Angeboten anzuschließen. Anmeldeschluss zur Teilnahme für interessierte Kommunen ist der 2. April 2026. Weitere Infos: www.tag-der-staedtebaufoerderung.de Dort gibt es auch Anregungen für Veranstaltungsformate sowie Kommunikations-Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit der Städte und Gemeinden.

„Wir haben die Mittel für die Städtebauförderung auf Bundesebene auf ein Rekordniveau angehoben“, erklärt der Abgeordnete. „Von 790 Millionen Euro sollen diese bis 2029 auf 1,6 Milliarden Euro jährlich verdoppelt werden. Die Erhöhung erfolgt stufenweise. In diesem Jahr stellen wir erstmals eine Milliarde Euro bereit. Dabei ist zu beachten, dass jeder Euro im Schnitt fast sieben Euro an privaten oder öffentlichen Bauinvestitionen auslöst und insbesondere auch das heimische Handwerk und die regionale Baubranche profitieren können.“

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