
Treffen mit Aspen-Institut: Wie gestalten wir unsere Lebensräume zukunftsfähig?
Heute durfte ich ein spannendes Gespräch zwischen uns Mitgliedern des Bauausschusses des Deutschen Bundestages und dem Aspen Institute Deutschland moderieren – einem internationalen Think Tank, der sich für eine offene Gesellschaft, wertebasierte Führung und den Dialog zu globalen Herausforderungen einsetzt.
Im Mittelpunkt stand eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie gestalten wir unsere Wohn- und Lebensräume zukunftsfähig, gerecht und lebenswert?
Bis 2030 werden rund 60 Prozent der Menschen in Städten leben. Umso wichtiger ist es, kollektive Lösungen für bezahlbares Wohnen, nachhaltige Mobilität und lebenswerte Quartiere zu entwickeln. Digitalisierung und Smart-City-Ansätze können dabei ein entscheidender Hebel sein – ebenso wie rechtliche Rahmenbedingungen, etwa im Zuge einer Novellierung des BGB, die diesen Wandel unterstützen müssen.
Diskutiert wurden auch Herausforderungen wie der Klimawandel, Datensicherheit, steigende Mieten, die geringe Eigentumsquote in Deutschland sowie die Frage, wie Bürgerbeteiligung in einer Demokratie verantwortungsvoll gestaltet werden kann.
Ich danke allen Gästen von Weit und Fern – neben neun Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen waren unter anderem Teilnehmer aus Indien, Mexiko und Kenia dabei – herzlich für den offenen und konstruktiven Austausch.
Ein besonderer Dank gilt neben den beiden Simultan-Dolmetschern der wie ich aus Niedersachsen stammenden Geschäftsführenden Direktorin des Aspen-Instituts Deutschland, Dr. Stormy-Annika Mildner, für die hervorragende Organisation und weitreichendes ihr Engagement!