Treffen mit Simson-Nachfahre Dennis Baum aus den USA

Ich habe mich gefreut, in dieser Woche Dennis Baum aus den USA in Berlin zu treffen. Er ist ein Nachfahre und Sprecher der jüdischen Unternehmerfamilie Simson, bekannt für die Kultmopeds der Ost-Traditionsmarke.

Auf seiner Deutschland-Reise hat Dennis Baum u.a. auf einem Demokratie-Fest in Erfurt gesprochen und dabei klargestellt, dass sich seine Familie von der Vereinnahmung ihres Markenzeichens durch die AfD im Wahlkampf deutlich distanziert.

Die Familie, die 1936 vor den Nazis in die USA geflohen ist, möchte in keinem Zusammenhang mit politischen Äußerungen oder Diskriminierungen von Minderheiten stehen. Die Auftritte von Dennis Baum sind in den letzten Tagen auf ein großes Medienecho hierzulande gestoßen.

Bei unserem Treffen im Deutschen Bundestag wurde Herr Baum u.a. von Vizepräsidentin Andrea Lindholz begrüßt. Ich habe ihn auch mit Rainer Eppelmann bekanntgemacht, der Vorsitzender der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist.

Kennengelernt hatte ich Dennis Baum bereits im Februar auf einer USA-Delegationsreise. Auch in der heimischen Kreiszeitung stand ein Bericht über meine Unterstützung für sein Anliegen.

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